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So schützt du dich vor AIDS
15.10.2008  
Fast jeder zweite Jugendliche macht sich nach einer sozialwissenschaftlichen Umfrage aus dem vergangenen Jahr überhaupt keine Gedanken über AIDS. Das ist fatal, wenn man über die weitere Ausbreitung von HIV-Infektionen und den Schutz vor AIDS nachdenkt. Was den Schutz vor der unheilbaren Krankheit AIDS angeht, gibt es nämlich nur zwei Möglichkeiten.

Kondome: eine konkurrenzlos preiswerte Lebensversicherung
Die erste ist für den Ottonormalverbraucher - also nicht Drogenkranken - strikte sexuelle Enthaltsamkeit, bzw. lebenslange, absolute Treue zweier nicht infizierter Lebenspartner. Oder Variante zwei: Safer Sex. Das bedeutet, dass Samenflüssigkeit, Scheidenflüssigkeit und Blut (auch Blutspuren) nicht in den Körper der Partnerin oder des Partners gelangen.

Kondome sind ein sehr guter Schutz und haben sogar noch andere Vorteile: Sie schützen sowohl vor HIV als auch vor anderen sexuell übertragbaren Krankheiten, dienen als Verhütungsmittel und brauchen nur im Bedarfsfall angewandt zu werden. Sie haben keine schädlichen Nebenwirkungen, außer in dem seltenen Fall einer Latexallergie, für den aber auch extra latexfreie Kondome hergestellt werden. Außerdem sind sie preiswerter als andere Verhütungsmittel. Die richtige Anwendung erfordert zwar Übung, mit ein wenig Routine erreicht man aber ein Maximum an Sicherheit.

Bei dem Kauf von Kondomen sollte man vor allem auf das CE-PRÜFZEICHEN und auf das Haltbarkeitsdatum achten. Außerdem sollte die Packung unbedingt unbeschädigt sein. Alle weiteren Eigenschaften wie Farben, Beschichtungen, Stärke, Größe, Noppen oder Geschmack können je nach Lust und Laune ausgesucht werden. Der beste Platz für die Lagerung ist ein kühler, trockener und lichtgeschützter Ort. Damit die Qualität sich nicht verschlechtert, sollten Kondome unbedingt erst kurz vor dem Gebrauch aus der Packung genommen werden.

Die Ursachen für das Versagen von Kondomen ist meist der falsche Umgang. Sie können zerreißen oder abrutschen, wenn sie mit spitzen Gegenständen oder fetthaltigen Gleitmitteln in Berührung kommen. Da die Verwendung von Gleitmitteln aber manchmal sinnvoll ist, sollte man sich vorher über deren Wirkungen und Verträglichkeit mit Kondomen informieren.

Ein häufiger Anwendungsfehler ist die Verwechslung der Innen- und Außenseite der Kondome. Um es abrollen zu können, muss der Ring außen liegen. Falls man einmal die falsche Seite erwischt hat, darf man es auf keinen Fall herumdrehen, da sonst Sperma an die Außenseite gelangt sein kann. In diesem Fall muss man ein neues nehmen. Benutz vor allem auch nie zwei Kondome übereinander! Man erreicht damit keinen erhöhten Schutz sondern eher ein erhöhtes Risiko, da sie so leichter reißen können.