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4.000 Mitarbeiter, 170 Scheinwerfer - eine Sportschau
05.02.2009  
170 Scheinwerfer sorgen bei der Sportschau dafür, dass Sportler und Moderator ins rechte Licht gerückt werden. Die dbb jugend nrw war zu Gast beim WDR in Köln und konnte kurz vor der Sondersendung zum Biathlon noch einen Blick in Studio A werfen und bei der Sendungsvorbereitung zuschauen. Erst als Moderator Claus Lufen sich von der Technik parat machen ließ, mussten die großen und kleinen Besucher raus.

Wie ein blauer Spiegel soll der Boden der Sportschau im Fernsehen wirken. Deshalb ist der Mann mit dem Wischmopp der erste, den man vom WDR-Team im Studio kurz vor der Aufzeichnung der Sendung sieht. Vier Stockwerke unter der Erde wird das beliebte Format produziert. Doch das bemerkt man nur, wenn man die Stockwerke über die Treppe hinunter läuft. Dass es hier dunkel ist, das hat man in einem Studio nicht anders erwartet.

Mit der dbb jugend nrw konnte man einen Blick
in und hinter die WDR-Kulissen werfen

Große und kleine Besucher erlebten hautnah
wie Fernsehen gemacht wird
Während die 14 Besucher, die über die dbb jugend nrw hier ihre neugierigen Nasen zwischen Sperrholz-Kulissen, Kameras, Beleuchtung und Mikrofone stecken dürfen, sich mit Infos zur Sendeproduktion füttern lassen, spazieren im Hintergrund nach dem „Saubermann“ die Beleuchter rein und beleben die Sportschau-Kulisse. Der „Haken am Stock“, erfahren sie, ist nicht ein so unspektakuläres Werkzeug, das er zu sein scheint. Mit ihm richten die Beleuchter vor der Sendung die rund 170 Scheinwerfer aus. Rund sechs Stunden dauert es, bis sie alle manuell in der schweren Deckenkonstruktion an ihre Plätze geschoben wurden und mit dem Haken auf den nötigen Lichtkegel eingestellt wurden.
Eher schnell sind da die Kamerateams fertig. Mit ihren monströs wirkenden Kameras schweben sie über den blauen Spiegelboden an den Punkt, an dem die Regie sie zuerst haben möchte, und dann kommt wenige Minuten nach dem Beleuchtungsdouble auch schon Claus Lufen, der Moderator der Sonder-Sportschau, in die Kulisse spaziert. Der Besuchertrupp wird herauskomplementiert.

Fernsehen und Radio sind aufwändige Handarbeit. Was über 4.000 Mitarbeiter bei WDR täglich produzieren, ist in Redaktionen, in der Regie, in Studios vor und hinter Kameras und Mikrofonen und Reglern exakt geplant, recherchiert und wird schließlich zum Ganzen gegossen. Nach zwei Stunden geballter Info hieß es dann „ab nach Hause an den Fernseher - gleich kommt die Sportschau“. Und wir wissen wie’s gemacht wird.


Fernsehmoderator Claus Lufen wird verkabelt - die Aufzeichung der Sportschau kann beginnen