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Lernen lernen mit der dbb jugend nrw
30.09.2010 Ein Teilnehmerbericht von Julia Busch
Mit effektiven Lernmethoden beschäftigten sich die zehn Teilnehmer/innen des Lernseminars der dbb jugend nrw vom 3.-5. September im dbb forum siebengebirge in Königswinter. Sich in kürzester Zeit zum Beispiel 20-teilige Einkaufslisten einzuprägen, war am Ende des Seminars kein Problem mehr. Die Teilnehmerin Julia berichtet:

Beim Lernseminar der dbb jugend nrw im dbb forum wurde viel in Kleingruppen gearbeitet
Effektive Lernmethoden konnten wir alle gut gebrauchen - sonst hätten wir uns nicht zu dem Seminar der dbb jugend nrw bei Referentin Elke Frey angemeldet. Wir trafen uns vom 3.-5. September im dbb forum siebengebirge in Königswinter, um zukünftig endlich unseren Lernstoff behalten zu können. Vom ersten Tag an war die Stimmung innerhalb der Gruppe ausge­sprochen gut und vertrauensvoll. Jeder war mit großen Erwartungen zu diesem Seminar gekommen. Anfängliche Ängste, über eigene Lernschwierigkeiten zu sprechen, erwiesen sich in der Seminargruppe sehr schnell als völlig unbegründet. Ganz im Gegenteil: man merkte, dass auch andere Auszubildende, Anwärter und Aufsteiger gleiche oder ähnliche Sorgen und Erfahrungen haben.
Elke Frey lenkte unseren Blick in den ersten Seminareinheiten auf uns selbst und die Funktionsweise unseres Gedächtnisses. Wir bekamen viele wissenswerte Informationen, um zu verstehen, was in unserem Körper beim Lernen passiert und erfuhren, dass jeder die für sich beste Methode zum dauerhaften Lernen finden muss. Zu den Methoden, die Elke Frey uns beibrachte, gehörten unter anderem die Techniken des Mind-Mapping und der ABC-Methode. Auch half uns Elke, mittels einer Entspannungsübung neue Kraft zu tanken.
Besonders viel Spaß bereitete das Erlernen einer Methode, bei der jeder Zahl ein Bild zugeordnet wird. Die Zahl fünf wird zu einer Hand mit fünf Fingern, für die Zahl acht merkt man sich eine Sanduhr und aus der zehn wird ein Golfschläger mit einem daneben liegenden Golfball. Hat man dieses System einmal sicher im Kopf, kann man sich damit relativ einfach und schnell zehn bis zwanzig Begriffe merken. Hierfür verknüpft man jeden Begriff, den man sich merken will, mit dem entsprechenden Symbolbild und kreiert daraus ein möglichst plastisches und lebendiges Bild. Dabei gilt: je außergewöhnlicher und absurder das Bild, desto besser kann man sich hinterher daran erinnern. Bei Fragen und Umsetzungsproblemen half uns Elke sofort und wusste immer Rat. Auch persönliche Gespräche mit der Referentin zwischen den offiziellen Seminar­einheiten waren kein Problem.

Innerhalb der Gruppe herrschte eine gute Stimmung
Am Sonntag fuhren wir alle ermutigt und hoch motiviert, das Gelernte zukünftig anzuwenden, nach Hause. Mein Resümee: Das Seminar war ein voller Erfolg, denn wir haben gelernt, nicht nur stur zu pauken, sondern methodisch zu lernen!