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Weihnachtsbäume auch im buddhistischen Taiwan
23.12.2010  
Wetterchaos auf dem Flughafen in Düsseldorf, eine ungeplante Nacht in einem Hotel in Frankfurt und 13 Stunden Flug - das ist alles andere als ein Schonwaschgang. Schon gar nicht für jemanden, der zum ersten Mal in den Flieger steigt. Carsten Hellinge hat sich auf den Weg nach Taiwan gemacht und vor Ort eine Menge erlebt.

„Wenn ich wieder fliege, dann nicht mehr so weit weg“, das steht für den jungen Paderborner fest. Er hat nicht nur zum ersten Mal eine Flugreise unternommen, sondern hat auch zum ersten Mal an einem Austausch­programm der dbb jugend nrw teilge­nommen. Und auch wenn der Start etwas turbulent und anders als geplant war, hat ihm die Reise dennoch Spaß gemacht. „Es ist ein Erlebnis, eine andere Kultur zu sehen und mit den Menschen dort unmittelbar in Kontakt zu kommen“, resümiert er nach dem Taiwanaufenthalt.

Carsten Hellinge sah bei seiner ersten Teilnahme an einer Austauschmaßnahme der dbbj nrw genau hin

Essen mit Stäbchen ist bisweilen eine
große Herausforderung
Carsten Hellinge hat die Chance genutzt und sich der durchorganisierten Austauschmaßnahme der dbb jugend nrw angeschlossen, um vollkommen neue Erfahrungen für sich in einem ihm vorher total fremden Land zu sammeln. Beim ersten Interview noch hatte er keine Idee, was da auf ihn zukommen würde. Wie wird das Essen werden? Wird da auf seinem Teller etwas angerichtet sein, das wir hierzulande nicht essen? Wird er mit den Stäbchen zurecht kommen? Was eigentlich ist Buddhismus und gibt es im Tempel besondere Dinge zu beachten? Wie warm ist es da eigentlich? Wie ticken die Menschen in Taiwan?

Tausend Fragen im Vorfeld - heute kennt er die Antworten. Carsten Hellinge hat, das kann er heute sagen, viele neue Speisen probiert, die er hier nicht gegessen hätte: Haifischsuppe war dabei und Schwert­fisch; überhaupt sehr viel mehr Fisch als er normaler­weise isst. Und das mit den Stäbchen ist auf einem guten Weg - er kann zumindest den Reis damit essen.
Die Menschen in Taiwan werden ihm als sehr gastfreundlich und flexibel in Erinnerung bleiben. Denn dort musste man auf die geänderte Ankunft der deutschen Gäste reagieren, die sich wegen des Schneechaos um einen Tag verspäteten. Nachdem die siebenköpfige Delegation vom Flughafen Frankfurt aus endlich deutschen Boden hinter sich gelassen hatte, ging es nach der Ankunft in Taiwan direkt im Anschluss mit einem weiteren Flug nach Taitung an Taiwans Ostküste. „Viel Zeit blieb dort nach der Ankunft nicht“, erzählt er nach der Reise. Eh er sich versah, stand er schon im Prähistorischen Nationalmuseum.

Verwundert hat ihn, dass trotz des hauptsächlich buddhistisch geprägten Religionsbildes in jedem Hotel und auch an anderen Orten geschmückte Weihnachts­bäume standen. „Im Hotel liefen sogar ständig deutsche Weihnachtslieder“, erzählt der junge Finanzbeamte. Und das, obwohl ihm gar keine anderen deutschen Gäste aufgefallen sind.

Nach Besuchen in Botanischen Gärten, Tempeln und verschiedenen Museen hat Carsten Hellinge einen guten Überblick über die ihm vorher fremde Kultur gewonnen. Und er für seinen Teil ist froh, dass er seinen Koffer vorher so ökonomisch gepackt hatte - fünf Kilo mehr brachte das gute Stück vor der Rückreise auf die Waage. Was hat er von dort mitgebracht? „Eigentlich nur Gastgeschenke und viel zum Lesen“, gibt er schmunzelnd bekannt.

Buddismus hin oder her: Weihnachtsbäume standen
in Taiwan an jeder zweiten Ecke
Fotoalbum
>>> viele Taiwan-Fotos
Alle Info-Broschüren und Prospekte im Nachgang noch zu lesen - damit wird Carsten sicher noch einige ganze Weile beschäftigt sein. - Die Eindrücke bleiben lebendig.