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Amsterdam - Eine pulsierende und spannende Stadt
07.06.2011 [Teilnehmerbericht von Rainer Gilbert]
Eine Gruppe von zehn neugierigen Personen machte sich am 19. Mai mit der dbb jugend nrw auf den Weg nach Amsterdam, um an drei Tagen mehr über die pulsierende Grachten-Stadt zu erfahren. Ein Teilnehmer berichtet:

Die Teilnehmer der Exkursion erlebten Spannendes auf ihrer dreitägigen Reise in die Grachten-Stadt
Nach der zügigen Anreise im ICE erreichten wir am frühen Vormittag Amsterdam. Mit dem Bus ging es zum Hotel, wo wir erst mal unsere Koffer unterstellen konnten und danach eine Stärkung zum Mittag zu uns nahmen. Dann begann aber auch schon das Abenteuer Amsterdam. Am Nachmittag startete unsere dreistündige Stadtführung, die uns vom Hauptbahnhof an Kathedralen, der Universität und sehenswerten Plätzen vorbeiführte. Über viele Grachten vorbei an alten Gebäuden wurde uns die Geschichte der Stadt näher gebracht.
Das Abenteuer Amsterdam ging am nächsten Tag mit einem Besuch im Jüdisch-Historischen Museum weiter. Dort wurde uns die Geschichte der jüdischen Kultur in Amsterdam, aber auch verschiedene Glaubensrituale und die Bedeutung einiger Gegenstände erklärt.
Die Reise in die Geschichte Amsterdams und der mit der Stadt verbundenen Personen ging im Anne-Frank-Haus weiter. Mit eindringlichen Bildern, dem weltberühmten Tagebuch der Anne Frank sowie Interviews mit Zeitzeugen konnte man erleben, wie sie das Leben in der Zeit vor und während des 2. Weltkrieges und der Naziverfolgung wahrgenommen hat.
Doch auch Entspannung und Gemütlichkeit gehören zu Amsterdam. Dies konnten wir auf einer Grachtenfahrt, die uns an vielen verschiedenen historischen Gebäuden der Stadt vorbeiführte, erleben. Nach so viel Sightseeing und geschichtlichen Eindrücken waren die Mägen recht leer. Der Weg an diesem Abend führte uns in ein traditionelles „Pannekoeken-Huis“, in dem wir viele kulinarische Köstlichkeiten auf einem Pfannkuchen erproben konnten.

Der letzte Tag startete wieder bei bestem Wetter. Von Amsterdam aus ging es mit dem Zug raus auf’s Land zur „Zaanse Schans”, wo ein Freilichtmuseum das Leben der Menschen vor einigen hundert Jahren zeigte. So waren die Windmühlen nicht nur für das Mahlen von Mehl da, auch Sägen wurden mit ihnen betrieben. In einer Käserei konnten wir erfahren, wie auf althergebrachte Weise Käse hergestellt wird.
Vor dem Start in Richtung Heimat hatten wir dann nochmal die Gelegenheit, die Amsterdamer Innenstadt und die zahlreichen Souvenir-Läden inklusive typisch niederländischen Accessoires auf eigene Faust zu erkunden. Mit der Heimfahrt vom Amsterdamer Hauptbahnhof nahm das Abenteuer Amsterdam dann sein ruhiges Ende.

Typisch holländische Clogs: Den Teilnehmern wurde gezeigt, wie diese Holzschuhe hergestellt werden