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Schlagfertigkeit - Die Kunst des Reaktionsvermögens
18.07.2011 [Teilnehmerbericht von Karen Altmann, DJJ]
Mehr über die Kunst des Reaktionsvermögens wollten sechs Teilnehmer der dbb jugend nrw erfahren. Dafür trafen sie sich vom 27.-29. Mai in Königswinter und bekamen hilfreiche Tipps rund um die Themen Schlagfertigkeit und effektives Kontern. Eine kleine Runde, aber mit großer Wirkung. Das Seminarwochenende fasst Karen Altmann zusammen:
Sechs Teilnehmer scharten sich Ende Mai 2011 in Königswinter um Dozent Markus Offermann zu einem ganz besonderen Seminar. Das Thema lautete „Schlagfertigkeit – Die Kunst des Reaktionsvermögens“. Oft wird jemand als besonders schlagfertig bezeichnet und ein wenig neidisch ist damit eine spontane und treffende Reaktion und Antwort des anderen gemeint. Aber was ist Schlagfertigkeit? Und kann man die erlernen und beherrschen? Mit welchen Hilfsmitteln kann ich im privaten Alltag effektiv kontern und was muss ich am Arbeitsplatz beachten, wenn ich schlagfertig sein will? Fragen über Fragen...

Also keine Zeit verlieren. Bereits beim Abendessen fand die übliche Vorstellungsrunde statt, und kurze Zeit später stiegen wir mit der Schilderung unserer Seminarerwartungen in die Thematik ein. Schnell wurde klar, dass es vielen ähnlich geht: Es gibt Situationen, da wäre jeder von uns gerne etwas schlagfertiger oder bräuchte zumindest einfach ein paar rhetorische Mittel an die Hand, um sich etwas Zeit zu verschaffen. Denn wie oft stellen sich abends viele die Frage: hätte ich doch lieber so oder so reagiert. Also musste ein Rezept für Schlagfertigkeit her! Schließlich sollte das Kontern nach dem Seminarwochenende einfacher werden.

Die Teilnehmer bekamen zahlreiche Tipps, wie man sich gekonnt rhetorisch verteidigt und so Situationen schlagfertig und selbstsicher meistert
Anhand von Situationen, die uns in letzter Zeit passiert waren, gingen wir das Thema fast spielerisch an. Wir bekamen wichtige Hilfestellungen und Hinweise, diskutierten heftig und spielten die eine oder andere Situation nach. Theorie und Training vermischten sich erfolgreich. Beispielhaft lassen sich hier die Worte „unerwartetes Zustimmen“, „maßloses Übertreiben“, „Suggestivfragen“, „bildhafte Vergleiche“, „Brückensätze“ erwähnen. Wir haben uns gegenseitig mit Verbalattacken nicht geschont; sie dienten schließlich dem gemeinsamen Ziel. Und schnell spürte jeder seine ersten persönlichen Erfolge. Eigene Standpunkte vertreten, voll zu sich und seiner Meinung stehen, sich rhetorisch gekonnt verteidigen – all das gehörte in unser Programm. Besonders in der Gruppenarbeit konnte jeder für sein Thema kämpfen und das Erlernte umsetzen. Der Sonntagvormittag war dann von Wiederholungen und Vertiefungen geprägt.
Wir haben viel gelernt, jetzt muss sich das Erlernte „nur noch“ im Arbeitsalltag bewähren. Es war eine kleine Runde, aber mit großer Wirkung und guten Erfolgserlebnissen rund ums gekonnte Kontern.