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Knigge-Seminar: Wie man mit gutem Beispiel vorangeht
03.06.2013 [Ein Teilnehmerbericht von Carsten Esser]
Wie definiert unsere Gesellschaft "gutes Benehmen"? Wie verhält und kleidet man sich anständig im Berufsleben, um einen guten Eindruck zu hinterlassen? Gibt es auch im privaten Bereich ungeschriebene Regeln, an die man sich halten sollte? Um Antworten auf diese und weitere spannende Fragen zu finden, verbrachten zwölf Personen vom 24.-26. Mai ein lehrreiches und geselliges Wochenende in Königswinter unter dem Dach der dbb jugend nrw.

"Benimm ist in!", finden zumindest Knigge-Coach Stephan von Delft und seine 11 Seminarteilnehmer
Benimm-Trainer Stephan von Delft nahm uns mit auf eine Reise in eine vermeintlich veraltete Welt der Höflichkeit, des Anstandes und der Etikette. Anekdoten, historische Hintergründe, Gruppendiskussionen und ein Quiz veranschaulichten uns die Wichtigkeit der fundamentalen Werte, die unsere Gesellschaft leider zunehmend vermisst. Der richtige Händedruck, über­legter Smalltalk, aufmerksame Augen und oft unter­schätzte kleine Details heben uns aus der Masse hervor - dies wurde uns im Laufe des Wochenendes bewusst. Als unser Knigge-Coach die Kamera auspackte (das Adrenalin stieg, Schweißperlen machten sich bemerkbar) und wir uns vor dieser mit aufgefrischtem Wissen präsentieren sollten, war uns nicht bewusst, dass auch wir - die Generation "ohne Benehmen" - ein hervorragendes Bild hinterlassen können. Der erste Eindruck, die passende Kleidung und der nötige Respekt öffnen die Türen zum erwünschten Erfolg.
Tischmanieren, der absolute Knigge-Klassiker, blieben auch nicht außen vor. So erstellten wir ein Gedeck für ein fünfgängiges Menü und lernten, wie man sich beim Essen optimal verhält. Damit es nicht nur bei der Theorie und Trockenübungen bleiben sollte, stand kurz darauf das Highlight des Seminars an: Ein dreigängiges Menü, bei dem wir - gekleidet im "Business Casual" - die Theorie in die Praxis umsetzen konnten. Das Essen und der Service des Hauspersonals waren hervorragend, sodass wir rundum zufrieden waren und den Abend in geselliger Runde ausklingen ließen.

Stephan von Delft, 27 Jahre alt und somit aus unserer Generation, hat uns auf sehr kurzweilige und amüsante Weise verdeutlicht, dass wir sowohl im Berufsleben als auch auf "gesellschaftlichem Parkett" auf grundsätzliche Regeln achten sollten, damit wir stets einen gelungenen Auftritt hinlegen.