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Dich und deine Zuhörer im Griff haben: Rhetorik-Seminar der dbbj nrw
17.04.2014 [Ein Teilnehmerbericht von Petra Nikisch, komba]
Wie man sich und seine Zuhörer in den Griff bekommt und fit fürs Rednerpult wird, wollten 15 Teilnehmer beim Rhetorik-Seminar der dbb jugend nrw lernen. Vom 28.-30. März ging es im dbb forum siebengebirge unter der Seminar­leitung von Jens Megier um Redegewandtheit und Vortragstechniken.

Am frühen Freitagabend trudelten langsam alle interessierten jungen Mitglieder der verschiedenen Fach­gewerk­schaften im tiefsten Siebengebirge ein, um zu üben, wie man seine Zuhörer bei einer Rede mitnimmt, andere überzeugt und selber dabei sicher und ruhig rüberkommt. Nachdem wir das tolle Abendessen genießen durften, ging es auch schon in die erste Runde. Eine kurze Präsentation über sich selbst und seine Erwartungen an das Seminar, denn schließlich hilft bei der Verbesserung der rhetorischen Fähigkeiten nur eins: üben, üben, üben. Dies setzte sich auch im Laufe des Abends bei spontanen Kurzvorträgen fort. Von Musicals über Schuhe bis hin zu Zumba erzählte nun jeder spontan etwas zu einem zugelosten Thema, von dem der Redner selber im Zweifel gar keine Ahnung hatte. Natürlich endete die Situation für fast jeden ein wenig unangenehm, allerdings sollte sich dies im Laufe der nächsten Tage komplett zum Gegenteil wenden. Mit viel Motivation und Spaß arbeiteten wir noch bis in den Abend hinein, um diesen dann gemeinsam an der Bar ausklingen zu lassen und uns gegenseitig besser kennen zu lernen. Dabei war toll, dass wir aus so vielen verschiedenen Berufsgruppen des Öffentlichen Dienstes zusammenkamen und sogar Teilnehmer aus anderen Bundesländern dazu gestoßen sind.

Der nächste Tag ging genauso interessant weiter. Dort vertieften wir mit dem Referenten Markus Offermann unter anderem, warum Steve Jobs mit seinen Reden so erfolgreich war, wie man einen Vortrag sinnvoll aufbaut, damit bei den Zuhörern wenigstens ein bisschen hängen bleibt und wie man selbstsicher vorne steht. Natürlich war dies wieder mit praktischen Übungen unterlegt. Bei den nächsten Spontan-Vorträgen waren wir alle schon deutlich sicherer, da wir nun mit kleinen Kniffen gelernt hatten, wie man in einer solchen Situation schnell den Knoten in seinem Gehirn gelöst bekommt.

Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit:
auch das beherrschen die Teilnehmer/innen des Rhetorik-Seminars der dbb jugend nrw jetzt
Mit der tollen Truppe war auch der zweite Abend wieder sehr lustig und ging viel zu schnell vorbei. Allerdings mussten wir für den letzten Tag des Seminars fit sein, denn schließlich wurde uns in der Nacht auch noch eine Stunde Schlaf durch die Zeitumstellung geklaut. Da wir alle Angst hatten zu verschlafen, war keiner am nächsten Morgen so wirklich ausgeschlafen. Trotzdem stellten wir uns allen noch den Übungen zum Thema "Überzeugen". Danach war auch das Wochenende schon wieder vorbei.

Jeder von uns hat für sich selber etwas anderes aus den Übungen mitgenommen, jedoch waren wir uns alle sicher: Ein gesundes Maß an Aufregung bei einem Vortrag ist gut und wichtig. Und mit einer einfachen Struktur im Kopf kann man auch zu einem Thema, von dem man nicht viel Ahnung hat, gut und überzeugend reden!