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Sportlich und filmreif: Mit Paddel und Pedal durch den Pott
24.08.2015 [Ein Teilnehmerbericht]
Sieben natur- und bewegungsbegeisterte Mitglieder der dbb jugend nrw brachen am 8. August zu einer sportlichen Tour auf. Mit Paddel und Pedal ging es unter der Leitung von Sabrina Rehbann (LJL) durch den Ruhrpott. Über die Highlights des Tages und was ein Filmteam damit zu tun hat, berichten die Teilnehmerinnen Anja Wysocki und Viktoria Brauers.
Auch wenn sich die Sonne zu Beginn noch nicht zeigen wollte, stiegen wir an der Rohrmeisterei in Schwerte auf die Räder und brachen mit Tourleiter Patrick zu einem gemütlichen Ausflug auf. Zunächst ging es über Felder und Wiesen in zügigem Tempo Richtung Ohler Mühle. Der Ruhrtalradweg verläuft mit Blick auf die Ruhr sehr idyllisch vorbei an grasenden Kühen und Pferden und zeigt das Ruhrgebiet von seiner grünen Seite.

Angekommen am Einstiegspunkt für die Boote wurde erst einmal der Trink- und Fotodurst gelöscht. Bewaffnet mit schicken Schwimmwesten durften wir dann zunächst auf dem Trockenen die Boote kennenlernen. Damit auch keiner in der ersten Kurve über Bord geht, machten sich die Teilnehmenden mit den 4er-Kanus vertraut. Tour­leiter Patrick erklärte die Grundlagen der Paddeltechnik und dann ging es auch schon los Richtung Wasser.

Schicke Schwimmwesten waren beim Paddeln
mit der dbb jugend nrw inklusive
Bereits auf dem ersten Stück zeigten alle, dass Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes den Wettbewerb lieben. Die vorher gestartete Gruppe wurde mir-nichts-dir-nichts überholt und blieb weit abgeschlagen zurück. Beide Boote legten ein beachtliches Tempo vor und wollten den von Patrick vorgegebenen Streckenrekord unterbieten. Da die Ruhr auf diesem Stück durchaus ruhig verläuft, stand hohen Geschwindigkeiten nichts entgegen. Selbst ein durch Steuermann Jan angeordneter Stopp mit Sitzplatzwechsel mitten auf der Ruhr wurde unbeschadet überstanden. Die gute Stimmung wurde durch die hervorblinzelnde Sonne und die schöne Landschaft unterstützt.

Paddeln will gelernt sein: Erstmal fing es mit
einer Trockenübung an
An einem nicht befahrbaren Wehr mussten wir die Boote verlassen und ein Stück zu Fuß transportieren. Nach einer Stunde kräftigen Paddelns hatten sich beide Teams ein kühles Getränk verdient. Patrick kündigte die Streckenhighlights des zweiten Teils - Stromschnellen, Kiesbank, die allseits beliebte "Kenterkurve" und Schlussspurt-Slalom - an und gab noch ein paar Verhaltenstipps für den abwechslungsreicheren Teil der Ruhr. Dann ging es auch schon weiter: Die beiden Boote wurden wieder ins Wasser gelassen, Gepäck und Personen verstaut und wieder ran an die Paddel. Wie nicht anders zu erwarten, wurden die kleinen Hinder­nisse problemlos gemeistert und alle landeten trocken und unversehrt am Ausstiegspunkt. Unserer grandiosen Leistung würdig, wartete dort schon das Kamerateam von RTL II auf uns… leider nein. Der Sender drehte eine Folge von "Zuhause im Glück" sowohl im Wasser als auch an Land. So hatten wir während unseres ent­spannten Grillabends im Anschluss an die Paddeltour das Vergnügen mit Handwerkern, Filmteam und Kameraaufzeichnung.
Nach so viel sportlicher Aktivität schmeckten die von uns selbst zubereiteten Leckereien umso besser. Von Salat über Grillkäse, Gemüse, Fleisch und gegrilltem Obst als Nachtisch war für jeden Geschmack etwas dabei. Ein schöner Tag ging sonnig und mit netten Gesprächen zu Ende.