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Schlagfertigkeit: Was ist das eigentlich und wie erlange ich sie?
21.10.2015 [Ein Teilnehmerbericht von Katja Berger, komba]
Acht wissbegierige Menschen wollten am zweiten Wochenende im Oktober mehr über Schlagfertigkeit erfahren und machten sich auf zum Fortbildungsseminar der dbb jugend nrw in Königswinter-Thomasberg. Teilnehmerin Katja berichtet von ihren Eindrücken:

Nach einer kurzen Einleitung und einer Vorstellungsrunde in Form eines "Elevator-Talk" sammelten wir konkrete Situationen, in denen wir uns mehr Schlagfertigkeit gewünscht hätten, sowie Ziele und Wünsche an das Seminar. Den Abschluss des ersten Tages bildete eine Einheit progressive Muskelentspannung, bevor wir uns am leckeren Buffet die Bäuche vollschlugen. Auch nach dem Abendessen setzte sich das Kennenlernen bei dem ein oder anderen Getränk fort.

Referentin Denia Hegerfeld-Hellwig (re.) erarbeitete
mit der Gruppe viele interaktive Übungen
Am nächsten Tag erarbeiteten wir - gut gestärkt durch das viel­fältige Frühstücksbuffet -, wie wir uns in Ab­we­sen­heit von Schlagfertigkeit fühlen bzw. welche Außen­wir­kung wir dabei erzielen und verglichen dies mit Situa­tionen, in denen wir die passende Schlag­fertigkeit besitzen. Es stellte sich heraus, dass mangelnde Schlag­fertigkeit weniger Außen­wirkung als Wirkung nach innen hat. Die anschließende Selbst­einschätzung wurde mit Klebestreifen auf dem Boden markiert und über das ganze Seminar beobachtet.
Der zweite Seminartag wurde bestimmt von Rollenspielen und Improvisationsübungen. Es mussten Begriffe erklärt oder durch Scharade dargestellt werden - allein oder mit einem Partner. Es wurden Geschichten mit spontan zuge­rufenen Worten erzählt oder sich Geschichten zu zweit mit festgelegten Begriffen ausgedacht. Auch in Assoziations­übungen wurde die Fähigkeit zu improvisieren erprobt. Am Nachmittag wurden Statements zu einem beliebigen Thema nach der vorher erlernten Vortragsstruktur erarbeitet und vorgetragen. In der anschließenden Feedback­runde bekam jeder Teilnehmer individuelle Anweisungen und Verbesserungsvorschläge, um seinen Vortrag optimieren zu können. Zum Abschluss des zweiten Tages erarbeiteten wir zu typischen Sätzen, bei denen oft die Schlagfertigkeit auf der Strecke bleibt, konkrete Standardantworten. Da wir anscheinend noch nicht genug von der geistigen Betätigung hatten, ließen wir auch am Abend unsere Köpfe mit dem "Wölfespiel" und "Tabu" rauchen.
Den dritten und letzten Tag starteten wir mit Stimm­training und der Analyse von Körperhaltung, Gestik und Mimik. In der Folge ging es darum, die Statements erneut vorzutragen, diesmal jedoch unter Berück­sich­tigung des Erlernten und der individuellen Anweisungen. Nach dem Vortrag stellten wir uns noch den Rückfragen unseres fiktiven Publikums und konnten souverän mit den Einwänden umgehen.

Zum Ende des Seminars zogen wir noch ein Fazit, ob unsere Ziele und Wünsche erreicht und erfüllt wurden. Zudem schätzten wir uns erneut selbst bezüglich unserer Schlagfertigkeit ein und es wurde deutlich, dass sich jeder Teilnehmer weiterentwickeln konnte. Beson­ders die vertrauensvolle Atmosphäre während der drei Tage und der viele Spaß, den wir hatten, werden noch lange nachklingen!

Sind in Sachen Schlagfertigkeit nun gut gerüstet:
die Seminarteilnehmer/innen der dbbj nrw