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Flüchtlingshilfe in Deutschland - Jetzt erzählt ihr mal!
23.10.2015  
Auf der Suche nach Asyl vor totalitären Regimen strömen seit Wochen tausende Menschen täglich nach Deutschland. Um ihre Unterbringung und Versorgung zu organisieren, sind neben Ehrenamtlichen vor allem viele Mitarbeiter aus Behörden im Einsatz. Wir haben hinter die Kulissen geschaut und zeigen euch, wie schnell und unkompliziert vielerorts von euch und euren Kollegen geholfen wird.

Weltweit sind 60 Millionen Menschen auf der Flucht. So viele, wie es seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges nicht mehr gegeben hat. Sie kommen aus Syrien, wo Machthaber Assad Angst und Schrecken verbreitet, dem Irak, in dem Terroristen des Islamischen Staates Grausamkeit walten lassen, Afghanistan, wo die Taliban im Namen Gottes Unrecht tun, oder Somalia, das schon lange von Bürgerkriegen geschüttelt ist.

Die Ungezählten

Wie viele es genau sind, die in Deutschland Zuflucht suchen, darüber gibt es nur unbestätigte Schätzzahlen. Von über 900.000 ist die Rede. 1,5 Millionen könnten es im laufenden Jahr werden. Schon jetzt registriert das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge einen krassen Anstieg der Asylanträge. Allein im September 2015 wurden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge insgesamt 43.071 Asylanträge gestellt. Dies bedeutet einen Anstieg von 126,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat September 2014. Um der zunächst beinahe unkontrollierten Einreise dieser Menschen Herr zu werden, schlossen einige europäische Länder ihre Grenzen. Täglich wird in Deutschland in den Erst­unter­bringungen nun gezählt und erfasst. Nur so ist es möglich, einen Überblick zu bekommen und so Planungen für die Zukunft in vielerlei Hinsicht überhaupt erst möglich zu machen.

Erzählt uns über eure Arbeit mit Flüchtlingen!
Auch wenn es noch nicht überall rund läuft: In dieser schwierigen Situation zeigt sich, wie flexibel Behörden reagieren können und wie engagiert und beweglich auch die vielen Beschäftigten in den unterschiedlichen Bereichen sind.

Welche Projekte gibt es? Welche Arbeit ist zu tun?

In loser Folge wollen wir euch erzählen, wo überall geholfen wird und auf welch unterschiedliche Weise. Denn es packen nicht nur diejenigen mit an, die sowieso dienstlich zuständig sind wie die Kolleginnen und Kollegen bei der Polizei oder den Kommunal­behörden. Über die normale dienstliche Tätigkeit hinaus gibt es Freiwilligenprojekte und Abordnungen auf Zeit, es gibt Projektarbeit in der Flüchtlingshilfe innerhalb der Arbeitszeit und auch ehrenamtliches Engagement außerhalb davon.
Wenn ihr selbst auch in einem Bereich arbeitet, der in besonderer Weise mit der Aufnahme, Versorgung und Weiterleitung, der Unterbringung oder anderen Bereichen der Flüchtlingsarbeit zu tun hat, dann meldet euch. Auch eure Geschichte würden wir gerne erzählen. Ebenso, wenn ihr euer normales Arbeitsgebiet verlasst oder abgeordnet werdet, um Unterstützung zu geben oder wenn ihr zusätzlich zu eurem täglichen Job auch noch ehrenamtlich in eurer Freizeit mit anpackt.

Wir freuen uns über einen Hinweis auf euch und eure Geschichte per Mail unter: kluegel@dbbjnrw.de oder Tel.: 0211/35 59 28-16. Erzählt sie uns - wir schreiben sie für euch auf!
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