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Landesjugendring NRW kommt zur Vollversammlung zusammen
29.10.2015  
Zur diesjährigen Vollversammlung des Landesjugendrings NRW kamen am 28. Oktober über 120 Mitglieder aus den 25 Jugendverbänden des Landes zusammen, um neben Antragsberatungen vor allem einen neuen Vorstand zu wählen. In Bochum waren für die dbb jugend nrw Sabrina Rehbann, Frank Meyers und Jenny Paul mit dabei.

Zu Beginn der Vollversammlung in Bochum berichtete der Vorstand des Landesjugendrings (LJR) über die Arbeit und Projekte des vergangenen Jahres. Die Vorsitzende des Landesjugendrings, Sarah Primus, fokussierte in ihren Aus­führungen vor allem den Themenschwerpunkt "Einmischende Jugendpolitik". Der LJR fordert, dass junge Menschen und deren Belange in politischen, verwaltungstechnischen und auch gesellschaftlichen Entscheidungen mit berück­sichtigt werden müssen. In diesem Zusammenhang haben im vergangenen Jahr auch zahlreiche Projekte und regionale Bündnisse seitens der Jugendverbände stattgefunden, für die Sarah Primus ihren Dank aussprach. Das brennende Thema der Beteiligung und Einbeziehung von Jugend könne so von den verschiedenen Ebenen voran­gebracht werden.
Im Anschluss an den Vorstandsbericht und die Ent­las­tung seitens der Dele­gierten fanden die Neu­wahlen statt. Der Vorstand besteht in der kommenden zwei­jährigen Legis­latur­periode aus folgen­dem Team: Sarah Primus (Bund der Deutschen Katho­lischen Jugend, BDKJ NRW) und Roland Mecklenburg (Arbeits­ge­mein­schaft der Evan­ge­lischen Jugend, AEJ NRW) wurden in ihrem Amt bestätigt und bilden erneut den Vorsitz. Stephan Thiemann (SJD - Die Falken, Landes­verband NRW) wurde als stellv. Vor­sitzender wieder­gewählt. Die beiden weiteren Stell­vert­reter­posten bekleiden erst­malig Juliane Braas von der Sportjugend NRW sowie Jens Lübbe vom Ring Deutscher Pfadfinderverbände, rdp NRW. Die Delegierten der dbb jugend nrw überbrachten stell­vertretend für die gesamte Landes­jugend­leitung die herzlichsten Glück­wünsche für die Arbeit des neuen LJR-Vorstands.

Sabrina Rehbann (li.) und Frank Meyers (re.) gratulierten dem neu gewählten LJR-Vorstand
Die Delegierten der dbb jugend nrw bei der Vollversammlung des Landesjugendrings

Nach den Wahlen schlossen sich die Abstimmungen über die vier ein­gereichten Anträge an. Besonders dis­ku­tiert wurde der Antrag "Menschen wirklich will­kommen heißen - Positionierung des LJR NRW zur aktuellen Flücht­lings­politik in NRW" vom BDKJ. Über den Grundt­enor des Antrags waren sich die Delegierten aus den unterschiedlichen Jugendverbänden zwar einig, doch herrschte Diskussionsbedarf über die Auslegung sowie die Forderungen. So ergänzte Frank Meyers für die dbb jugend nrw bzgl. der Forderung, dass "die Jugend­ämter ihrer Wächterfunktion über das Kindes­wohl auch in den Unterkünften und bei Ab­schie­bungen nachkommen müsse", dass es vor allem mehr Personals im Öffent­lichen Dienst bedarf, damit die zahlreichen Ämter auch ihrer notwendigen Arbeit nachkommen können.

Außerdem wurden Anträge zu den Themen Einmischende Jugendpolitik, Jugendverbände sind Mehrwert und Freifunk fördern konstruktiv diskutiert und gemeinschaftlich beschlossen.