impressum kontakt drucken suchen
 
Startseite Die dbbj nrw Aktuelles Arbeitsfelder Seminare Fotoalben Downloads
Entdeckungstour in Amsterdam mit der dbb jugend nrw
20.07.2016 [Ein Bericht von Katja, Laura und Melina, DSTG]
Aus ganz NRW kamen 12 Teilnehmer zusammen, um vom 30. Juni bis 2. Juli die Grachtenmetropole Amsterdam zu erkunden. Das moderne Flair, das tolerante Miteinander sowie die bedeutsame Geschichte der Stadt standen im Mittelpunkt der drei Exkursionstage. Über die Tour berichten Katja, Laura und Melina:
Ende Juni machten wir uns mit einer Gruppe Reiselustiger auf in die Hauptstadt des Königreiches des Käses, der Tulpen, Cookies und Grachten. Gleich am Anreisetag zeigte sich bei unserer dreistündigen Stadtführung die Hafenstadt Amsterdam von ihrer schönsten Seite: es regnete teils wie aus Kübeln, wovon wir uns jedoch in keinster Weise abschrecken ließen. Unser sympathischer David Guetta ähnelnder Stadtführer brachte uns die einwohnerreichste Stadt der Niederlande und ihre Geschichte nahe.

Am Abend hatten wir dann die Chance zu zeigen, wie gut wir dem Stadtführer zugehört hatten und konnten die Stadt nunmehr im Dunkeln auf eigene Faust erkunden. Von sich hinter ihren Glastüren rekelnden Damen bis zu den zahlreichen Bars, Kneipen und natürlich auch den Coffee Shops war alles zu finden. Holland kennt eben kaum Tabus und zeigt sich enorm offen und tolerant.

Trotz schlechten Wetters: zwölf gutgelaunte Teilnehmer bei der Stadtführung durch Amsterdam

Ob Pannekoeken, Patat oder Frikandel: auch die niederländische Küche wurde erkundet
Was bei einem Besuch in Amsterdam auch nicht fehlen darf, erkundeten wir am zweiten Tag unseres dreitägigen Seminars: das Anne Frank-Haus und das Widerstandsmuseum. Mit den unterschiedlichen inter­aktiven Darstellungsformen der beiden Museen wurden uns intensive Einblicke in das Leben der Anne Frank sowie in das Leben der Niederländer während des NS-Regimes gewährt. Dabei halfen uns die Infoboards, Videos sowie Audioguides weiter. Für viele von uns durfte eine Grachtenfahrt natürlich auf keinen Fall fehlen. Eine beeindruckende Art und Weise, die Stadt vom Wasser aus zu erkunden und die historischen Grachten zu befahren.
Als letzter Programmpunkt stand am dritten Tag noch das Grachtenmuseum auf dem Plan. „Het Grachtenhuis“ widmet sich der Entwicklung der Grachten seit dem 17. Jahrhundert. Seit 2010 ist der Amsterdamer Grachtengürtel sogar Weltkulturerbe. Auf spielerische Art konnte man hier die Stadtentwicklung, das Wachstum und die Bausubstanz der Stadt erkunden, bevor es bei strahlendem Sonnenschein mit dem ICE nach Hause ging.

Alles in allem war es ein tolles Seminar, das vieles zu bieten hatte. Ob es jetzt die geschichtlichen Bildungsangebote, das Shoppen in der freien Zeit oder das Feiern im Rotlichtviertel waren. Wir wären jederzeit wieder gerne dabei – vielleicht das nächste Mal ja sogar ohne Regenschirm… ?!