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Kampagne "Gefahrenzone Öffentlicher Dienst" erneut für Preis nominiert
20.04.2017  
Als die dbb jugend nrw gemeinsam mit der Digitalagentur giftGRÜN im vergangenen Jahr für ihre Kampagne "Gefahrenzone Öffentlicher Dienst" mit dem renommierten Politikaward ausgezeichnet wurde, war die Freude bei allen Beteiligten groß. Schließlich steckt dahinter ein ernstes Thema, das größtmögliche Öffentlichkeit verdient hat: die zunehmende Gewalt gegen Beschäftigte im Öffentlichen Dienst. Nun hat es die Kampagne erneut in die Endrunde eines Wettbewerbs geschafft - diesmal auf europäischer Ebene.

Immer häufiger werden sie angepöbelt, angespuckt, getreten und geschlagen: Beschäftigte im Öffentlichen Dienst sehen sich vermehrt Aggression und Gewalt ausgesetzt. Nahezu jede Berufsgruppe ist betroffen: In Sozialämtern und Jobcentern, in Klassenzimmern und Krankenhäusern, in Bussen und Bahnen und gegenüber Polizeibeamten und Politessen steigt die Gewalt. Sogar Feuerwehrmänner und Rettungssanitäter werden immer häufiger angegriffen.

Kampagne der dbb jugend nrw setzt wichtiges Zeichen gegen Gewalt

Die Kampagne der dbb jugend nrw wurde
erneut für einen Preis nominiert
Doch eins scheint sich langsam zu ändern: Die Übergriffe auf Staatsbedienstete werden mehr und mehr Thema. In Zeitungen wird darüber berichtet, im Radio und im Fernsehen. Auch Fachleute und Parlamente auf Landes- und Bundesebene diskutieren darüber, suchen nach Lösungen und bringen erste Gesetzesänderungen auf den Weg, die zum besseren Schutz der Beschäf­tigten beitragen sollen. Die dbb jugend nrw hat diesen Prozess kräftig mit angeschoben. Mit ihrer bundesweiten Kampagne "Gefahrenzone Öffentlicher Dienst", die vor einem Jahr auf www.angegriffen.info an den Start ging, hat sie das Thema in die Köpfe gebracht, viele Diskussionen angestoßen und gesellschaftlich einiges bewegt. Für ihre erfolgreiche Arbeit wurde sie im vergangenen November sogar mit dem renommierten Politikaward ausgezeichnet. Nun hat es die Kampagne erneut in die Endrunde eines Wettbewerbs geschafft - diesmal auf europäischer Ebene.
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Kampagnen-Website
"Gefahrenzone Öffentlicher Dienst"
Mit den "European Excellence Awards" werden Organisationen ausgezeichnet, die im Bereich "öffentliche Angelegen­heiten" mit zukunftsorientierten und innovativen Kampagnen und Konzepten überzeugen. Bei über 200 Bewerbern konnte sich die dbb jugend nrw mit ihrer Kampagne gegen Gewalt behaupten und hat inzwischen die Endrunde erreicht. Mit der Nominierung in der Kategorie "Low Budget Campaign" zeigt der Jugendverband, wie man auch mit einem finanziell eng gesteckten Rahmen seine Anliegen erfolgreich nach vorne bringen kann. Ob die Kampagne erneut mit einem Preis ausgezeichnet wird, entscheidet die Jury der „European Excellence Awards“ am 31. Mai. Doch einen Gewinner gibt es jetzt schon: die Kolleginnen und Kollegen im Öffentlichen Dienst.


Gute Nachricht für alle Beschäftigten im Öffentlichen Dienst

"Unsere Kampagne 'Gefahrenzone Öffentlicher Dienst' ist zur bundesweiten Plattform für alles rund um das Thema 'Gewalt gegen Beschäftigte im Öffentlichen Dienst' geworden", resümiert der Landesjugendleiter der dbb jugend nrw, Jano Hillnhütter. "Wir freuen uns, dass unsere Arbeit eine solche Wertschätzung erfährt. Vor allem ist das eine gute Nachricht für alle Beschäftigten. Denn je mehr Aufmerksamkeit wir mit unserer Kampagne auf dieses wichtige Thema lenken, desto eher können wir dazu beitragen, dass sich etwas verbessert."

Für besseren Schutz und mehr Sicherheit wird sich die dbb jugend nrw auch weiterhin nach Kräften einsetzen. Im Öffentlichen Dienst zu arbeiten darf nicht weiter gefährlich sein!