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Teamtraining mit der dbb jugend nrw: Wandern in den Alpen
01.08.2017 [Ein Teilnehmerbericht von Franzi und Jacky]
Teamtraining kann man theoretisch besprechen - im Seminarraum und mit PowerPoint-Präsentationen. Oder hautnah und ganz konkret in der Praxis erleben - bei einer 5-tägigen Exkursion der dbb jugend nrw durch die Allgäuer Alpen. Franzi und Jacky waren vom 8.-12. Juli dabei und berichten von ihren Erlebnissen:

Samstag, 8. Juli: Anreise
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Drei Autos mit je drei Teilnehmern traten am frühen Samstagmorgen die Reise nach Bad Hindelang an. Als wir ankamen, wurden flott die Zimmer in der Jugend­bildungs­stätte des JDAV bezogen und die letzten Sonnenstrahlen auf der Terrasse genossen. Nach dem Abendessen trafen wir uns im Seminarraum und sprachen über unsere Erwartungen und Wünsche an das Seminar und die Teilnehmer.

Neun Wanderer sind erschöpft, aber glücklich:
Der erste Gipfel ist erklommen!
Sonntag, 9. Juli: Imberger Horn (1.655m), ca. 19 km

Aufgrund des unbeständigen Wetters startete der Tag anders als geplant. Wir knüpften an das Thema vom Vorabend an und gingen ausführlicher auf die Teamuhr mit den vier Teamphasen nach Tuckman ein. Die Teamuhr begleitete uns während der gesamten Tage und bereitete uns viele lustige Situationen und Momente.
Da das Wetter im Laufe des Vormittags besser wurde, schnürten wir schnell unsere Wanderstiefel und starteten unsere erste Wandertour. Wir fuhren mit der Hornbahn zur Bergstation und starteten voller Vorfreude den Aufstieg zu unserem ersten Gipfels, dem Imberger Horn auf 1.655 m. Nach einer kurzen Pause machten wir uns zum zweiten Gipfel auf, dem Straußberg (1.545 m). Zufällig fanden wir dort einen Geocache. Schnell ins Logbuch eingetragen und weiter ging‘s. Unterwegs trafen wir noch auf ein paar zuckersüße Kälbchen die uns nicht nur im übertragenen Sinne zum Knabbern gern hatten.
Auch ein kurzer Regenschauer im Nachmittag konnte die Stimmung der Truppe nicht trüben. Voller Motivation auf ein leckeres Schnitzel wurden die letzten Kilometer bis zur Unterkunft bewältigt.

Montag, 10. Juli: Hinterstein - Iselerbahn Talstation, ca. 12 km mit über 1.100 Höhenmetern
Da heute das Ende der Tour in einem anderen Tal lag als der Beginn der Tour, mussten wir zunächst ein bisschen rangieren, bis wir ein Auto am Ziel und zwei am Ausgangspunkt hatten. Von dort aus - in Hinterstein - ging es dann schließlich los, direkt steil durch den Wald über viele Wurzeln vorbei an einem Wasserfall. Von dort aus wanderten wir weiter über Blumenwiesen mit wunderschönen Ausblicken über die Allgäuer Alpen. Kurz bevor es zum Bschießer (2.000m) hoch ging, kehrten wir auf einer kleinen gemütlichen Almhütte ein. Der Wirt der Hütte riet uns von einem weiteren Aufstieg ab, da das Wetter nicht mehr mitspielen würde. Aufgrund des zu hohen Risikos nahmen wir den Rat des Wirtes an und gingen den von ihm empfohlenen "Schmuggler­pfad". Der Schmugglerpfad führte uns über die österreichische Grenze mit Ausblick ins Tannheimer Tal. Bis zur Oberjochseilbahn war es nun nicht mehr weit. Diese brachte uns wieder heil nach unten.

Erschöpft aber glücklich fanden wir uns nach dem Abendessen wieder im Seminarraum ein. Dort gab uns unser Seminarleiter und Bergführer Markus eine Motivationsstrategie an die Hand, die uns in "schweren Zeiten" bei der Zielerreichung helfen kann.

Vom Schmugglerpfad aus hat man normalerweise einen wunderbaren Blick ins Tannheimer Tal

Vielleicht der spektakulärste Teil Wandertour:
Der Ausflug in die Breitachklamm
Dienstag, 11. Juli: Breitachklamm in Oberstdorf, 15 km

Am letzten Tag machten wir uns auf den Weg zur spektakulären Breitachklamm. Dort kamen wir vor lauter Staunen und Fotografieren kaum vorwärts. Nachdem wir die Klamm durchquert hatten, fanden wir ein Meer von Steinmännchen vor. Selbstverständlich hat sich auch die dbb jugend nrw dort nun mit einem Steinmännchen verewigt. Wir passierten die österreichische Grenze und es entwickelte sich schnell eine Sehnsucht nach Kaiserschmarrn. Unzählige Hütten ließen wir hinter uns, bis wir endlich unser heiß ersehntes Gericht mit Alpenpanorama genießen konnten. Gestärkt ging es wieder zurück durch die Breitachklamm zum Parkplatz.

Den Abend wollten wir gemütlich am Lagerfeuer mit Stockbrot ausklingen lassen. Wir fühlten uns auf der sicheren Seite, hatten wir doch schließlich einen Feuerwehrmann in unserer Mitte. Doch das gerade entzündete Feuer wurde schnell wieder gelöscht - nicht von ihm, sondern von einem plötzlichen Regenschauer. Schnell machten wir uns auf in den Aufenthaltsraum und reflektierten die vergangenen Tage bei dem ein oder anderen kühlen Getränk.

Die Alpenexkursion der dbb jugend nrw hat uns allen riesigen Spaß gemacht. Wir haben sehr viel gelacht und uns auf Anhieb super verstanden. Gerne hätten wir die fünf Tage noch etwas ausgedehnt. Die Wanderlust hat uns alle gepackt und wir freuen uns schon auf die nächsten Seminare der dbb jugend nrw.