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Warum die dbb jugend nrw so lieb zu dir ist wie deine Mami
07.03.2018  
Warum Rad fahren, wenn es mit dem Auto bequemer ist? Warum mittags das fleischlose Essen nehmen, wenn es Schnitzel mit Pommes gibt? Es gibt einiges, was man für seine Gesundheit tun könnte - wäre da nicht dieser innere Schweine­hund. Heute, am Weltgesundheitstag, sagen wir euch, warum es sich lohnt, ihn lässig an die Leine zu nehmen.

Wer sich fit fühlt, denkt meist nicht über die Gesundheit nach. Man hat das Gefühl, alles essen, trinken und tun zu können, was man will - ohne größere Einbußen. Leider falsch, sagen Gesundheitsexperten. Und auch wenn es eigent­lich Mamas Aufgabe ist, mahnend den Zeigefinger zu heben, wollen wir es heute am Tag der Gesundheit einfach mal machen. Denn lieb haben auch wir euch.

Gesundheit für ein Jahr zum Thema gemacht

Unter dem Titel "Tu’s für dich! - gesund leben und arbeiten" will die Landesjugendleitung Gesundheit und Gesund­erhaltung als Jahresthema auf die Projektionsfläche holen und über das komplette Jahr hinweg mit verschiedenen Aktionen und Inhalten dafür sorgen, dass es euch rundum gut geht.

Denn durchtanzte Partynächte, Alkohol statt Vitaminpower, viel Büromief und wenig Bewegung an der frischen Luft - das geht auch an euch nicht spurlos vorbei. Okay, eine Zehnerkarte im Solarium verwandelt den fahl-grauen Teint erst einmal in frische Bräune, aber wirklich besser fühlt man sich dadurch immer noch nicht.

Beim diesjährigen Jahresthema der dbb jugend nrw geht es rund um das Thema "Gesundheit"
Dabei ist es gar nicht so schwer, mit einfachen Dingen etwas für sein Wohlbefinden zu tun und dafür zu sorgen, dass es auch auf Dauer so bleibt. Denn wenn der Jungbrunnen nur noch schwach sprudelt, zeigen sich die Sünden der vergangenen Jahre. Gesund­heits­ex­per­ten wissen das und schlagen darum in den letzten Jahren vermehrt Alarm.

Die Krankheiten der Alten schon mit Mitte 20

Immer mehr Kinder und junge Menschen sind stark übergewichtig, bewegen sich kaum mehr und haben für gesunde Ernährung nicht viel übrig. Die Folge: Immer mehr junge Leute schlagen sich mit Krankheiten herum, die früher erst im fortgeschrittenen Alter zum Thema wurden. Schlaganfälle mit 24, beginnende Organ­ver­fettung mit 27. Folgen, die für viele so lange unentdeckt bleiben, bis der Körper die Notbremse zieht.
Um es erst gar nicht so weit kommen zu lassen, raten Gesundheitswissenschaftler dazu, sich frühzeitig mit den nötigen Gesundheitskompetenzen auszustatten. Also konkret: zu wissen, wo du dir die richtigen Infos über gesundheitliche Entwicklungen ziehen kannst, wie du sie einordnen und auf dich anwenden kannst. Die dbb jugend nrw will dir dabei helfen und wird in jedem Quartal dieses Jahres einen anderen Gesundheitsschwerpunkt setzen und dir zeigen, wie man mit kleinen Dingen im Alltag schon eine Menge bewegen kann.

Drei erstaunliche Tipps heute zum Auftakt:
  1. Wusstest du beispielsweise, dass du dir sechs Lebensjahre dazu verdienen kannst, wenn du drei Mal die Woche Ausdauersport machst? Das ist das Ergebnis der Copenhagen City Heart Study.

  2. Dachtest du bislang immer: Je schlanker, desto besser? Falsch! Zwar ist Übergewicht gesundheitsschädlich, doch wer sich mit seinem Körpergewicht im oberen Bereich des Normalgewichts bewegt, macht es laut Studien genau richtig. Statistisch gesehen leben diese Menschen am längsten und am gesündesten. Zu schlank oder zu dick zu sein, erhöht hingegen das Risiko, vorzeitig zu sterben und lässt dich zudem älter erscheinen als du bist.

  3. Wenn der Tag mal wieder zu wenige Stunden hat, sparst du am Schlaf? Keine gute Idee! Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen Schlafdauer, Schlaftiefe und Regelmäßigkeit. Als ideal gilt eine Schlafdauer von acht Stunden. Kürzer zu schlafen erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und - so zeigen neue Studien - Demenz. Der Grund: Im Schlaf reinigt sich das Gehirn von Proteinabfällen, die sonst in der Denkzentrale bleiben und dort verklumpen. Diese stehen in Zusammenhang mit demenziellen Erkrankungen. Überraschend aller­dings: Länger als acht Stunden sollte man auch nicht in den Federn bleiben. Das nämlich erhöht auf Dauer das Risiko für Krebserkrankungen und Depressionen um mehr als 100 Prozent.