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Foto-Workshop der dbb jugend nrw: ein Teilnehmerbericht
19.04.2018 [Ein Teilnehmerbericht von Gül]
Wie man mit einfachen Tricks gute Fotos erzielen kann, wollten sechs Teilnehmer des Seminars "Foto-Workshop für Einsteiger" am 24. März erfahren. Von ihren Eindrücken und Erfahrungen berichtet Seminarteilnehmerin Gül, für die das Seminar gleich in zweifacher Hinsicht erfolgreich war:

Mein Name ist Gül und ich studiere Soziale Arbeit/Sozialpädagogik an der Hochschule in Düsseldorf. Über Facebook wurde ich darauf aufmerksam, dass es noch freie Plätze für ein Fotoseminar in Düsseldorf gab, welches über die dbb jugend nrw organisiert wurde. Seit geraumer Zeit dachte ich darüber nach, meine Profession als angehende Sozial­arbeiterin aktiv in einem Verband zu vertreten. So nutzte ich die Anmeldung sowohl als Gelegenheit, mich nach dem Fotoseminar über eine Mitgliedschaft zu informieren als auch dazu, meine Kenntnisse im Umgang mit der Spiegel­reflex­kamera zu erweitern.

Gut gelaunte Teilnehmer/innen beim
Foto-Workshop der dbb jugend nrw
Drei Tage vor Seminarbeginn konnte ich mich unkompliziert über ein Online-Verfahren anmelden. Am Samstag, den 24. März fand das Fotoseminar in den Räumlichkeiten der dbb jugend nrw in Düsseldorf statt. Obwohl ich mit einer Verspätung von 10 Minuten eintraf, wurde ich sehr freundlich vom Referenten Markus Klügel empfangen. Während der Vorstellungsrunde lernte ich die anderen Seminarteilnehmer kennen, die alle aktive Mitglieder des Verbandes sind. Zwei von ihnen arbeiten in einer kommunalen Kreisvertretung, ein anderer ist bei einer Bundesbank tätig, des Weiteren eine Erziehungs­wissenschaftlerin, die eine Vollzeit­beschäftigung im Verband dbb jugend nrw ausübt, sowie eine angehende Sozialarbeiterin und aktives Mitglied aus Hamburg.
Auf dem Tisch wurden ausreichend Getränke und Naschzeug platziert. Jedem Teilnehmer wurde eine Seminarmappe ausgehändigt. Über den Inhalt - Stift und Notizblock - habe ich mich sehr gefreut. Markus ist autodidaktisch gelernter Fotograf, Sozialpädagoge sowie Erziehungswissenschaftler und außerdem als Geschäftsführer bei der dbb jugend nrw tätig. In einer guten Arbeitsatmosphäre wurden uns folgende Themenfelder vermittelt:

- Kamera beherrschen und Programmeinstellungen
- Belichtung, Motiv und Bildkompositionen (Mut zum Perspektivwechsel)
- Tipps für gute Bilder & typische Fehler vermeiden
- Rechtsfragen & nützliche Software zur Bildbearbeitung

Zuerst lernten wir im theoretischen Teil, wie man mit der Kamera umgeht. Alle Seminarteilnehmer/innen hatten ihre Kamera oder ihre Handykamera mitgebracht und konnten im Kollektiv offene Fragen klären. Alle wurden individuell sehr gut von Markus über die Programmeinstellungen und Funktionen der Kamera beraten.

Nachdem wir die ersten drei Punkte durchgearbeitet hatten, wurden als Stärkung Brötchen geliefert und wir machten eine Mittagspause (an dieser Stelle ein dickes Lob für die leckeren belegten Brötchen!). Danach durften wir ins Feld gehen und das angeeignete theoretische Wissen draußen praktisch ausprobieren. Wieder zurück im Seminarraum bat Markus jeden von uns, ein Foto auszusuchen. Dieses wurde dann am Beamer projiziert und kritisch im Plenum analysiert. Im letzten Teil des Seminars wurden Rechtsfragen, Datenschutz und nützliche Software zur Nachbearbeitung und zum Komprimieren von Fotodateien thematisiert.

Es war ein sehr gelungenes Fotoseminar, um die Basics der Fotografie zu erlernen. Zum Abschluss haben wir alle noch ein Gruppenfoto in Form eines Selfies gemacht. Nützliche Tipps und Tricks wurden uns vermittelt, wie ein gutes Gruppenfoto entsteht. Der Ehrgeiz wurde geweckt, sich nach dem Seminar weiterhin intensiv mit seiner Kamera auseinanderzusetzen.

Fazit des Fotoseminars: Vor dem Seminar fehlte mir die Logik zur Physik und der Umgang mit meiner Spiegel­reflex­kamera war ausbaufähig. Nach der Teilnahme an dem Seminar hat Markus mir erfolgreich die Funktion der Blende (mit der Metapher eines Wasserhahnes) und die generellen Programmeinstellungen sehr gut vermittelt. Auch der Austausch im Plenum von allen anderen Mitgliedern war informativ und nützlich. Nun bin ich motiviert, mein Wissen zu intensivieren. Hiermit möchte ich mich auch nochmal herzlich bei der Teilnehmerin aus Hamburg bedanken, weil sie das Formular für eine Mitgliedschaft dabei hatte. Rundum zufrieden verlies ich die Räumlichkeiten mit einem guten Gefühl nun Mitglied in einem gewerkschaftlichen Dachverband zu sein und mein Wissen über das Zeichnen mit Licht vertieft zu haben.