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Seminar in Remscheid: Finanzierung der Jugendarbeit
04.07.2018 [Ein Teilnehmerbericht von Adelina]
Wie finanzieren wir unsere Jugendarbeit? Diese Frage ließen sich neun Mitglieder der dbb jugend nrw am Freitag, 25. Mai beim Finanzierungsseminar in Remscheid beantworten.

Das Seminar begann an einem sonnigen und warmen Freitagnachmittag um 15 Uhr im Seminarraum der Volks­hochschule der Stadt Remscheid mit Teilnehmern aus Remscheid und Umgebung. Unter uns waren ein paar erfahrene Teilnehmer und noch viele unerfahrene. Nach einer kurzen Vorstellrunde begann Angelika Kanters, Bildungs­referentin in der Geschäftsstelle der dbb jugend nrw, mit dem Seminar, für das sie uns eine Seminarmappe aus­händigte. Darin: Werbematerialien wie Bleistift, Block und Kugelschreiber sowie ein Skript.
Da wir lediglich eine kleine Gruppe von zehn Personen waren, konnten in lockerer Runde bisherige Erfahrungen ausgetauscht werden. Zunächst stellte sich die Frage, woher die Gelder unserer Jugendarbeit überhaupt herkommen. Wir erfuhren, dass es sich in erster Linie um Landesmittel handelt, die vom Kinder- und Jugend­förderplan des Landes NRW stammen. Zielgruppe dieser Förderung sind Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 26 Jahren bei einer Mindestteilnehmerzahl von 7 Teilnehmern pro Maßnahme.

Normalerweise finden die Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen statt, aber auch gut begründete Maßnahmen, wie z.B. eine Reise nach Berlin um die Grundlage der Menschenrechte und des Rechtspopulismus zu erkunden, sind denkbar. Diese Überlegungen führten zu einer kreativen Diskussionsrunde.

Sind jetzt Finanzprofis: Die Teilnehmer/innen des Finanzierungsseminars der dbb jugend nrw
Grundsätzlich ist lernten wir, zwischen einer freizeitpädagogischen und einer Bildungsmaßnahme zu unterscheiden. Wie hoch die maximale Förderung im Endeffekt ist, hängt von der Anzahl der Teilnehmer, aber auch vom Wohnort ab.

Nach einer kurzen Pause und Stärkung mit Muffins, Gummibärchen, Schokolade und kalten Getränken ging es um 16 Uhr weiter. Angelika gab uns einige hilfreiche Tipps, wie man die jeweiligen Anträge und Vordrucke am besten ausfüllen kann und worauf besonders zu achten ist. Grundsätzlich ist es immer wichtig, dass die Formulare bzw. der Antrag vollständig ausgefüllt sind, damit die Bearbeitung bzw. die Bewilligung reibungslos erfolgen kann. Weiterhin erhielten wir einige Musteranträge bzw. Musterformulierungen, an denen sich besonders die Neuen unter uns orientieren konnten.

Abschließend verbrachten wir in geselliger Runde einen sehr schönen Nachmittag, von dem sowohl unerfahrene als auch erfahrene Teilnehmer profitieren konnten.