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B2Run: Es geht um die Ehre
29.08.2018  
Über 80 Leute haben sich zu unserer diesjährigen August-Aktion, der Teilnahme am B2Run, angemeldet. Während wir uns noch immer von dieser Glückswoge tragen lassen, überrollt uns schon der nächste Flash: Ihr nehmt nicht nur teil - von einigen dringt die Meldung zu uns durch, dass sie ernsthaft trainieren!

Eins vorab: Ihr seid einfach wow! Egal ob ihr euren inneren Schweinehund überwindet und euch zum B2Run am 6. September in Köln angemeldet habt oder ob euch sogar ein bisschen der Ehrgeiz gepackt hat und ihr in Vorfreude auf den gemeinsamen Lauf mit dem Training begonnen habt. Denn tatsächlich blinken auf immer mehr fb-Profilen Strecken­ergebnisse und persönliche Bestzeiten auf. Wir fassen es kaum!

Es gibt einen, der das nicht ganz freiwillig tut. Es geht um die Ehre: Als Moritz Pelzer, Landesjugendleiter der dbb jugend nrw, vor zwei Wochen mit seinem Training begann, sagte er frei heraus: "Ich mag Laufen überhaupt nicht." Er wisse, wie anstrengend 5,3 Kilometer sein können. Denn genauso lang wird die Strecke sein, die die Teilnehmer der Lauf-Aktion laufend, walkend - auf jeden Fall aber zu Fuß - zurücklegen werden.

Moritz trainiert mit Trainingsplan Marke Eigenbau

Natürlich gilt auch hier: Dabeisein ist alles. Dennoch hat so manchen der Ehrgeiz gepackt, sich selbst zu beweisen, die Strecke überhaupt zu schaffen, eine persönliche Bestzeit hinzulegen, im Mittelfeld dabei zu sein oder gar unter den Schnellsten anzukommen. Moritz hat sich seinen Trainingsplan dazu selbst zurechtgelegt. "Ich bin mit drei Kilometern gestartet und steigere das um 500 Meter." Auch wenn er nicht der unsportlichste ist, verrät er: "Ich trainiere meist im Fitnessstudio an Kardio-Geräten." Ausdauer sei nicht seine Spezialität.

Immerhin war es für Moritz nicht nötig, vor dem Lauf tief in die Westentasche zu greifen und sich eine Laufausrüstung zu besorgen. Zum Beweis lüftet er ein Geheimnis: "Ich besitze 50 Paar Schuhe, darunter auch drei Paar Laufschuhe." Anders als Dominique Desgronte, die sich gemeinsam mit vielen Mitgliedern der Kreisjugendgruppe Aachen ange­meldet hat. Auch sie trainiert schon seit Mai für den Lauf und hat sich - weil sie Laufanfängerin ist - in einem Sport­geschäft beraten lassen. "Zwei Paar gute Laufschuhe sind schon nötig, wenn man dreimal wöchentlich trainiert."

Dominique geht mit Trainerin an den Start

Läuft bei euch: Viele Mitglieder der dbb jugend nrw trainieren schon jetzt für den anstehenden B2Run
Noch vor wenigen Wochen hielt sich Dominique durch Aquagymnastik fit. Dann aber besuchte sie im Frühjahr die Landesjugendausschuss-Tagung (LJA) der dbb jugend nrw und hörte erstmals vom B2Run. Danach überschlugen sich die Ereignisse: Den Wassersport konnte sie wegen Renovierungsarbeiten im Bad nicht fortführen, die Anmeldung für die Teilnahme am Lauf in Köln war hingegen schon ausgefüllt. Gemeinsam mit drei anderen Wassersportlern ließ sich Dominique von ihrer Trainerin einen Trainingsplan fürs Laufen stricken und behält ehrgeizig ihr Ziel im Auge: "Mir ist wichtig, dass ich die 5,3 Kilometer schaffe", sagt sie. Um das zu erreichen, läuft sie - wenn der Terminkalender zu voll ist, zur Not sogar nachts. Ihre größte Freude wird es sein, beim Lauf dabei zu sein und die Atmosphäre genießen zu können.

René tauscht Wanderschuhe gegen Laufschuhe
Ehrgeiz beweist auch René Schmidt aus der Kreisjugendgruppe Köln. "Ich wandere gerne und mache schon mal 50 Kilometer-Tageswanderungen. Aber was mein Körper gar nicht kann, ist Laufen", sagt René. Trotzdem war auch er nach dem Frühjahrs-LJA angefixt, in Köln dabei zu sein. Zweimal hat er schon die Laufschuhe angezogen und arbeitet sich zielbewusst auf die 5,3-Kilometer-Marke vor. "Vier Kilometer schaffe ich schon", sagt er und gibt unumwunden seinen Ehrgeiz zu, nicht als letzter durchs Ziel gehen zu wollen.

Dass er sich in Dinge hineinbeißen kann und dabei auch ein gewisses Maß an körperlichem Leid erträgt, hat René schon bei Mammut-Märschen bewiesen. Schon dreimal hat er an 50 Kilometer-Wanderungen teilgenommen. Hierbei müssen die Teilnehmer eine Distanz von 50 Kilometern in 12 Stunden bewältigen. "Beim ersten Mal bin ich nach 12.20 Stunden durchs Ziel gelaufen", sagt René. Die Veranstalter seien da gerade dabei gewesen, alles abzubauen. Beim zweiten Anlauf schaffte er es unter 11.30 Stunden. Sein Ziel für den B2Run: Fünf Kilometer in 35 Minuten zu laufen.