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dbbj nrw initiiert FH-Projektgruppe zur Attraktivitätssteigerung des Öffentlichen Dienstes
18.11.2019  
Zum Jahresmotto "Attr_ktiver öff_ntlicher Dien_st, - da fehlt was!" initiierte die dbb jugend nrw eine Projektarbeit unter Studierenden der Kölner Fachhochschule für öffentliche Verwaltung. Darin wurden Möglichkeiten zur Steigerung der Attraktivität des öffentlichen Dienstes erarbeitet.

Die Studierenden analysierten in der gemeinsamen Projektarbeit die Bekanntheit und Attraktivität des Berufsfeldes Öffent­licher Dienst insbesondere aus Sicht von Schulabsolventen. Darauf aufbauend wurden Konzepte entwickelt, um die Zielgruppe besser zu erreichen und insbesondere die Stärken des Öffentlichen Dienstes unter potentiellen Bewerberinnen und Bewerbern bekannter zu machen.

Die Studierenden des FHöV-Projekts der dbb jugend nrw mit Landesjugendleiter Moritz Pelzer (6.v.l.)
Neben Bestandsaufnahmen darüber, welche Art von Werbung bisher genutzt wird, befassten sich die Studierenden dabei vor allem damit, welche Medien bei der Zielgruppe am höchsten im Kurs stehen. Die insbesondere von jungen Menschen intensiv genutzten sozialen Netzwerke wie Facebook oder Instagram, aber auch die beruflichen Netzwerke LindedIn und Xing würden dabei, so die Schlussfolgerung der jungen Studierenden, von den Behörden und Kommunen bisher eher stiefmütterlich behandelt. Dort liege noch viel Potential brach: Häufig würden die Netzwerke nur zur reinen Imagepflege anstatt als Chance zur Gewinnung neuer Auszubildender und Beschäftigter genutzt. Dabei, so stellt die Arbeit klar, böten sich die sozialen Netzwerke geradezu an für Marketingmaßnahmen, um mit den zweifellos vorhandenen Stärken des Öffentlichen Dienstes als Arbeitgeber zu punkten. Die gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die berufliche Planungssicherheit und nicht zuletzt die finanzielle Absicherung bereits während der Ausbildung sind nur einige der Stärken, die als Trumpfkarten des Öffentlichen Dienstes noch viel stärker zur Geltung gebracht werden könnten. Laut den Verfassern der Projektarbeit könnten so nicht nur potentielle Auszubildende, sondern auch berufliche Quereinsteiger abgeholt werden, denen ebenjene Vorteile in der Privatwirtschaft häufig schmerzlich fehlten.

Konkret veranschaulichte die Projektgruppe in der Konzipierung einer interaktiven und intuitiv zu bedienenden Website, wie wirksame Werbung für den Öffentlichen Dienst digital umgesetzt werden kann. Diese soll, in einem ansprechenden Corporate-Identity-Design gehalten, eine Knotenpunktfunktion für die vielen unterschiedlichen Arbeitgeber des Öffentlichen Dienstes darstellen, die in der Vision der Studierenden verbindlich alle freien Stellen und Ausbildungs­plätze zentral in dieser Plattform einstellen. Durch die Möglichkeit der Direktbewerbung über das Portal sowie die Steigerung des Bekanntheitsgrades einer solchen Website über Suchmaschinenoptimierung und gezieltem Einsatz von Werbung über Youtube & Co. könne der digitale Fokus des Öffentlichen Dienstes zielführend entwickelt und die Attraktivität des Öffentlichen Dienstes für potentielle Interessenten gestärkt werden. Ganz getreu dem Slogan, den die kreativen Studierenden für die Website ersonnen haben: "Mach’s öffentlich".

Weitere Ergebnisse der Projektarbeit werden von den Studierenden auf der Herbst-LJA Tagung der dbb jugend nrw am 29./30. November im dbb forum siebengebirge in Königswinter vorgestellt.