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So einen Landesjugendausschuss gab es bei der dbb jugend nrw noch nie
06.07.2020  
Seit Jahrzehnten kommt bei der dbb jugend nrw der Landesjugendausschuss (LJA) - das zweithöchste Gremium des Verbands - zwei Mal im Jahr zusammen: zu einem Frühjahrs-LJA und zu einem Herbst-LJA. Corona hat auch hier einiges durcheinander gebracht. So gab es in diesem Jahr ein Novum: einen Sommer-LJA. Doch das war nicht die gravierendste Änderung.

Normalerweise sind es 70-80 Delegierte und Gastdelegierte, die sich bei einer LJA-Tagung der dbb jugend nrw treffen. Für zwei Tage kommen die jungen Gewerkschafter dann zusammen, um das letzte halbe Jahr Revue passieren zu lassen, die neuesten Verbands-News zu besprechen und abends gemeinsam zu feiern. Im Herbst trifft man sich stets im dbb forum siebengebirge im beschaulichen Königswinter-Thomasberg, während die Frühjahrs-Tagung jeweils an unterschiedlichen Orten in Nordrhein-Westfalen durchgeführt wird.

Doch in diesem Jahr kam alles anders: Für den Frühjahrs-LJA am 27./28. März in der Jugendherberge in Dortmund war schon alles vorbereitet. Dann kam die Corona-Pandemie dazwischen. Die gesamte Veranstaltung musste storniert und abgesagt werden. Nun, drei Monate später, wurde der Frühjahrs-LJA am 29. Juni als Sommer-LJA nachgeholt - und zwar erstmals in der Geschichte der dbb jugend nrw als reine online-Veranstaltung.

Über 30 Delegierte und Gastdelegierte waren zum ersten digitalen LJA der dbb jugend nrw zugeschaltet
Was aus der Not geboren wurde, klappte erstaunlich gut: Über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren zum LJA über die Videokonferenz-Software Zoom zugeschaltet als die Landesjugendleitung der dbb jugend nrw von der aktuellen Verbandsarbeit berichtete. Auch Dialog und Austausch in Echtzeit war möglich und sogar Abstimmungen konnten über die Software durchgeführt werden. Beim Tagesordnungspunkt "Bericht aus den Jugendgruppen" berichteten alle zugeschalteten Untergliederungen des Verbands aus ihrem jeweiligen heimischen Wohnzimmer über die Arbeit in Corona-Zeiten. Und auch die Bundesjugendleiterin der dbb jugend (Bund) Karoline Herrmann war zugeschaltet: zunächst über eine eingespielte Videobotschaft und später auch live als Teilnehmerin - während sie gleichzeitig von einer anderen Gewerkschafsveranstaltung kommend mit dem Zug von Bonn nach Hamburg fuhr.

Eine digitale Sitzung hat also auch Vorzüge. Doch den persönlichen Austausch von Angesicht zu Angesicht beim Feiern, Quatschen und Tagen kann eine online-Videokonferenz nicht ersetzen. Die dbb jugend nrw freut sich daher schon sehr auf die Tagung im Herbst, wenn der LJA in Form einer Präsenzveranstaltung wieder im dbb forum siebengebirge tagen wird.