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vdla jugend nrw entwickelt neues Konzept für die Begrüßung der Neuen
30.07.2020  
Die Landesjugendleitung der vdla jugend nrw geht in diesem Jahr neue Wege bei der Begrüßung der neuen Anwär­ter/innen und Auszubildenden. "Schon einige Jahre haben wir ein gut laufendes Konzept, um unseren Nachwuchs zu begrüßen und Interesse für eine Mitgliedschaft zu wecken, indem wir uns und die Vorteile einer Gewerkschaft vorstellen. Die Corona-Krise zwingt uns dazu, das bestehende Konzept neu zu denken und auf mehr Digitalisierung zu setzen", sagt die Vorsitzende der vdla jugend nrw, Eileen Claesges.

Während der Sommerferien in NRW sammelt Eileen zusammen mit ihrem Jugendvorstand fleißig Ideen, um im Corona-Jahr trotz der Kontaktbeschränkungen auf die neuen Anwärter/innen und Azubis zugehen zu können. "In der Nähe des Instituts für öffentliche Verwaltung in Hilden, wo einige unserer Anwärter der Bezirksregierungen und des Landesamtes für Besoldung und Versorgung NRW ausgebildet werden, haben wir in den vergangenen Jahren immer einen Cocktail-Abend für die Neuen veranstaltet, um sich in lockerer Runde kennenzulernen", führt Eileen aus. Dieser sei auf sehr viel Zuspruch gestoßen und alle haben sich gesellig zusammengefunden. "Corona hat uns leider Steine in den Weg gelegt und wir können den gemeinsamen Abend in der bisherigen Form nicht mehr anbieten", bedauert sie. In diesem Jahr werde stattdessen zu einem Zoom Video-Call eingeladen, bei dem sich die vdla-Landesjugendleitung vorstellt.

"Als Anreiz für die Neuen, um bei Zoom dabei zu sein, gibt es einen 5 Euro-Gutschein für die Bar in Hilden, um - wann immer man möchte - in kleiner Runde doch noch den Cocktail genießen zu können", kann Eileen freudig verraten. "Für die Nachwuchskräfte an den anderen Ausbildungs- und Studienorten soll es einen Gutschein fürs Kino oder eine nahe gelegene Bar geben", fügt sie hinzu. Bei dem digitalen Zusammentreffen über Zoom werde es mittels PowerPoint einige Informationen geben und auch besonders darauf hingewiesen, warum Gewerkschaften wichtig sind und es sinnvoll ist, hier Mitglied in der Jugendorganisation zu sein.

Die vdla-Landesjugendleitung rund um Vorsitzende Eileen Claesges (Mitte, sitzend)
Die vdla jugend nrw ist die wohl vielfältigste Fachgewerkschaftsjugendgruppe, die die dbb jugend nrw verzeichnet. Die Bezirks­regierungen, Unikliniken, Hochschulen und Ministerien, die Staatskanzlei, der Landesrechnungshof, das Landesamt für Besoldung und Versorgung und der Landesbetrieb Information und Technik gehören zum Einzugsbereich der vdla Gewerkschaft in Nordrhein-Westfalen. Auf Bundesebene der komba Gewerkschaft angegliedert, gibt es die vdla Gewerkschaft einzig in NRW und keinem anderen Bundesland. Die Abkürzung vdla steht für Verband der Landes­beamten und -angestellten.

Unter dem Motto "Dieses Jahr ist alles anders!" hat der Jugendvorstand eine Begrüßungsmappe entworfen, welche in den ersten Tagen ihrer Ausbildung den Nachwuchskräften ausgeteilt werde. Dies sei ein erster Schritt, um den Kontakt herzustellen. Ob die neuen innovativen Wege erfolgreich sind, wird sich zeigen. Dank der Digitalisierung und den be­ste­hen­den Netzwerken blickt die vdla-Landesjugendleitung optimistisch auf den nächsten Einstellungszeitpunkt.

In jedem Herbst finden zudem Hochschul-Infotage statt, bei denen sich die vdla jugend nrw ihren Neulingen an den Hoch­schulen des Öffentlichen Dienstes vorstellt und sich an einem Stand mit Infomaterialien beteiligt. Dieser wird federführend von der dbb jugend nrw organisiert, die vor Ort regelmäßig Teil der Begrüßungsaktion war. Jenny Ferdinand, stellvertretende Vorsitzende der dbb-Landesjugendleitung und Mitglied der vdla-Landesjugendleitung, berichtet: "Ob - und wenn ja, wie - die Infotage in diesem Jahr stattfinden können, ist momentan nicht absehbar. Wir können uns aber sehr gut vorstellen, unter Einhaltung der Abstandsregeln und Maskenpflicht, die Informationstage mitzugestalten und so unseren Nachwuchs so gut es geht persönlich kennen zu lernen", sagt Jenny Ferdinand zuversichtlich.

Abschließend bekräftigt Eileen Claesges: "Der persönliche Kontakt ist einfach nicht wegzudenken. Wir hoffen, dass wir in diesem Corona-Jahr trotz allem die Gelegenheit bekommen, mit den Neulingen in Kontakt zu treten und uns vor­zu­stellen. Denn mit dem persönlichen Kontakt zu unserem Nachwuchs und den neuen Mitgliedern macht unsere Gewerkschaftsarbeit im Ehrenamt noch einmal doppelt so viel Spaß! Wir geben alles, um uns auf die neue Normalität einzustellen."