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Abwechslungsreich und interaktiv: Landesjugendausschuss tagt digital
09.11.2020  
Um aktuelle Verbandsthemen der dbb jugend nrw zu besprechen, kamen am vergangenen Samstag rund 50 junge Menschen zum digitalen Herbst-Landesjugendausschuss zusammen. Egal wie man es macht: Ein digitaler Austausch kann ein persönliches Treffen nie ersetzen. Dennoch hatten sich die Organisatoren einiges ausgedacht, um das online-Meeting so abwechslungsreich und interaktiv wie möglich zu gestalten.

Schon der Frühjahrs-Landesjugendausschuss (LJA) der dbb jugend nrw hatte aufgrund der Corona-Pandemie in digitaler Form tagen müssen. Alle Teilnehmenden hatten sich auf ein persönliches Wiedersehen im Herbst gefreut, das traditionell im dbb forum siebengebirge in Königswinter stattfindet. Doch auch diese Tradition warf das Corona-Virus über den Haufen. Um den erforderlichen Wechsel auf ein digitales Format so interessant und abwechslungsreich wie möglich zu gestalten, hatte sich die dbb jugend nrw einiges überlegt.

Blick hinter die Kulissen von Besoldungsgesprächen und Verhandlungen

Für ihre Grußworte schalteten sich DBB NRW-Chef Roland Staude und dbb-Bundesjugendleiterin Karoline Herrmann aus ihren heimischen Wohnzimmern in Bielefeld respektive Schwerin live in die Veranstaltung dazu. So erfuhren die Mitglieder der dbb jugend nrw aus erster Hand interessante Neuigkeiten von der Arbeit von DBB NRW und dbb jugend. Es war ein spannender Blick hinter die Kulissen von Besoldungsgesprächen und Verhandlungen im Rahmen der Einkommensrunde. Und wie überall sind natürlich auch bei DBB NRW und dbb jugend die Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft und den Öffentlichen Dienst derzeit besonders wichtige Themen.

Digital und interaktiv kam der Landesjugendausschuss zu seiner Herbst-Tagung zusammen
Live zugeschaltet wurde auch Nevin Arslandemir, die Landesvorsitzende des Bundes der Alevitischen Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen e.V. (BDAJ-NRW). Mit dem BDAJ-NRW beginnt die dbb jugend nrw im kommenden Jahr ein Kooperationsprojekt. Die persönliche Vorstellung ermöglichte den Delegierten und Gastdelegierten einen sehr guten Eindruck über die Arbeit des Jugendverbandes und Hintergründe zum gemeinsamen Projekt.

Wenn sich eine volle Kaffeetasse auf dem Dienst-Laptop ergießt

Auch die Kooperationspartner der dbb jugend nrw brachten sich in die LJA-Tagung ein: Hans Wexeler und René Port von der DBV, die ebenfalls live zugeschaltet wurden, erläuterten den Teilnehmenden in einem spannenden Kurz-Vortrag zentrale Fragen rund um das Thema "Versicherungsschutz im Homeoffice". Gerade jetzt, wo viele Beschäftigte deutlich mehr Zeit im Homeoffice verbringen als früher, ergeben sich für viele eine ganze Reihe neuer Fragen. Damit niemand eine böse Überraschung erlebt, der im Homeoffice versehentlich die berühmte Kaffeetasse über die Tastatur vom Dienst-Laptop schüttet, waren die Ausführungen der DBV-Vertreter sehr hilfreich. In einer Videobotschaft sprach auch Stephan Teschner von der BBBank zu den Anwesenden. Er nutzte die Gelegenheit, das junge Konto der BBBank vorzu­stellen, das für Berufsstarter und junge Beschäftigte im Öffentlichen Dienst bis 27 mit besonders attraktiven Konditionen aufwartet.

Interaktiver Workshop zum Thema "Hate Speech"

Eingebettet in den normalen Tagungsablauf, in dem die Landesjugendleitung wie üblich von der Arbeit des Verbandes in den letzten Monaten berichtete, führte Özge Erdogan, die als Bildungsreferentin in der Geschäftsstelle der dbb jugend nrw tätig ist, mit den Anwesenden einen digitalen interaktiven Workshop zum Thema „Hate Speech“ durch. Verschiedene online-Tools ermöglichten den Teilnehmenden, ihre eigenen Gedanken einzubringen, von persönlichen Erfahrungen zu berichten und in den Austausch zu kommen. Es war spannend zu beobachten, wie sich bei manchen Fragen auf der PowerPoint-Präsentation des Workshops eine Wort-Wolke bildete, die die Beiträge der Teilnehmenden live wiedergab und in Echtzeit nach Meldungshäufigkeit sortierte.

Abgerundet wurde die knapp 4-stündige Tagung durch ein digitales Team Escape-Game, das die dbb jugend nrw dank der freundlichen finanziellen Unterstützung des dbb vorsorgewerks anbieten konnte. Das Besondere bei diesem Game: Die Teilnehmer/innen der Kleingruppen bekamen jeweils unterschiedliche Hinweise, sodass die Teams die Heraus­forderungen nur gemeinsame lösen konnten. Auch hier war also Kommunikation und Interaktion gefragt. Für Gewerk­schafter natürlich kein Problem: Sämtliche Teams konnten mit vereinten Kräften erfolgreich alle Rätsel lösen!