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2. KI-Future-Update: Wenn Luftbilder mehr wissen als das menschliche Auge

2. KI-Future-Update: Wenn Luftbilder mehr wissen als das menschliche Auge

Seminare
18. September 2026

Wo eine Straße Schäden aufweist, wie Verkehrsströme durch die Stadt laufen oder wie viele unversiegelte Flächen eine Kommune hat, um sich künftig sinnvoll gegen Überschwemmungs- oder Hitzegefährdung aufzustellen – bei den Kommunen liegen riesige Datenmengen, mit denen sich strategisch arbeiten lässt. Wie Künstliche Intelligenz dabei helfen kann und wie sie das funktioniert, lernst du bei uns im 2. KI-Future-Update im September.

Frühzeitig mit ins Boot zu steigen und zu verstehen, was mit Künstlicher Intelligenz (KI) im Öffentlichen Dienst möglich ist, funktioniert und save bleibt, das haben die KI-Future-Updates der Deutschen Beamtenbund-Jugend NRW (dbb jugend nrw) im Blick.

Nachdem das erste kostenlose Online-Seminar unter dem Schwerpunkt: Gestalten mit KI – wie aus einem Hype ein Werkzeug für morgen wird Anfang September erfolgreich unter hoher Beteiligung stattgefunden hat, gibt es jetzt für alle Beschäftigten im Öffentlichen Dienst und seinen privatisierten Bereichen einen zweiten Online-Input.

Denn Künstliche Intelligenz kann dabei helfen, Muster zu erkennen, Informationen automatisch auszuwerten und daraus Vorschläge für kommunale Entscheidungen entwerfen. Wie das konkret funktioniert und wo KI schon jetzt in Städten und Gemeinden eingesetzt werden kann, zeigt Prof. Dr. Christian Kuhlmann beim zweiten 90-minütigen KI-Future-Update.

Wie Maschinen lernen – und Städte davon profitieren können

📅 Mittwoch, 30. September 2026
🕒 17 Uhr bis 18:30 Uhr
💻 Online-Seminar
💶 für Mitglieder kostenfrei und ohne Altersbeschränkung
🎤 Referent: Prof. Dr. Christian Kuhlmann
✅ Jetzt Platz sichern und online anmelden!

„Maschinelles Lernen“ – was wie ein wenig spannender technischer Vorgang klingt, ist in Wirklichkeit die Grundlage des Arbeitens von KI. Wer weiß, was da eigentlich passiert, kann die Arbeitsweise von KI besser verstehen und auch steuern.

„Uns ist bei der Einführung von KI-Technologie wichtig, jederzeit sicherzustellen, dass KI zwar unterstützt, aber der Mensch derjenige ist der steuert“, betont Schorn. Wie die Technologie in der kommunalen Praxis bei konkreten Aufgaben unterstützen kann, darauf wirft das 2. KI-Future-Update den Blick.

Kuhlmann beschäftigt sich seit Jahren mit der Frage, wie sich die Arbeit Künstlicher Intelligenz mit kommunalen Geodaten verbinden lässt. An der Westfälischen Hochschule lehrt er unter anderem Maschinelles Lernen und Data Mining und gründete 2019 eine Forschungsgruppe für KI und kommunale Geoinformationen.

Dabei spielen beispielsweise Verkehrs- und Fernerkundungsdaten durch Satelliten oder auch Drohnen eine Rolle. Mit KI lassen sich sehr viel schneller als in manueller menschlicher Auswertung Muster in solchen Daten und Bildaufnahmen erkennen. Forschungsprojekte der Westfälischen Hochschule haben sich unter anderem mit der automatisierten Erkennung von Versiegelungsflächen und der Erstellung von Straßenzustandskarten beschäftigt.

Auf diese Weise wird aus einer technischen Methode eine sehr praktische Anwendung: Kommunen können beispielsweise schneller Informationen über Flächen, Straßen oder andere Infrastrukturen bekommen und diese für Planung und Erhaltungsmanagement nutzen.

Was kann KI in einer Stadt leisten?

Genau an diesem Punkt setzt das Online-Seminar an. Kuhlmann nimmt die Teilnehmenden mit von den Grundlagen des Maschinellen Lernens bis zu konkreten kommunalen Anwendungsfällen. Um diese soll es im 90-minütigen Seminar ebenso wie um die neuen Möglichkeiten des Einsatzes intelligenter Chatbots in der Kommunikation mit Bürgerinnen und Bürgern gehen.

Im Fokus steht bei solchen Entwicklungen die Frage, wo KI einen tatsächlichen Mehrwert für kommunale Aufgaben schaffen kann. Das von Kuhlmann mitgetragene Projekt URBAN.KI beschäftigt sich mit solchen Anwendungen. Dort werden konkrete Lösungen für kommunale Fragestellungen erarbeitet.

Die Veranstaltung ist Teil des Jahresthemas „KI entlastet – wir gestalten“ der dbb jugend nrw und wird durchgeführt mit freundlicher Unterstützung der BBBank.

Interessierte dbb-Mitglieder aus dem Öffentlichen Dienst und seinen privatisierten Bereichen sind herzlich eingeladen.

➡️ Meldet euch jetzt an und werft einen Blick darauf, wie aus Daten kommunales Wissen werden kann!

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