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Kundgebung in Düsseldorf: ohne Nachwuchs keine Zukunft

Öffentlicher Dienst
4. Februar 2026

Deutliches Zeichen vor dem NRW-Finanzministerium: Vergangene Woche hat die dbb jugend nrw bei einer Kundgebung in Düsseldorf Flagge gezeigt. „Alle reden immer vom Fachkräftemangel, aber reden allein nützt nichts, wir brauchen konkrete Taten“, kritisierte Vorsitzende Nicole Schorn die Blockadehaltung der Tarifgemeinschaft deutscher Länder in der aktuellen Verhandlungsrunde für die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst der Länder.

„Gerade für junge Menschen, die sich noch in der Ausbildung befinden und keine finanziellen Rücklagen haben, zählt jeder Euro. Es ist doch offensichtlich, dass für dasselbe Geld im Supermarkt immer weniger auf dem Kassenband liegt. Und auch die Mieten gehen in den Großstädten nicht erst seit gestern durch die Decke. Deshalb fordern wir 200 Euro mehr Einkommen für Auszubildende, Studierende sowie Praktikantinnen und Praktikanten im öffentlichen Dienst!“, machte Schorn in ihrer Rede deutlich.

Auf die jungen Beschäftigten käme es besonders an, so Schorn. „Junge Nachwuchskräfte sollen sich zwischen einem Deutschlandticket oder einem Tankkostenzuschuss in Höhe von 50 Euro entscheiden können. Der Staat kann es sich nicht leisten, dass sich junge Menschen wegen ausufernder Mobilitätskosten gegen eine Karriere im öffentlichen Dienst entscheiden.“

Für die dbb jugend nrw sprachen Nicole Schorn und Janik Unger

Ihre deutliche Botschaft „Ohne Nachwuchs geht hier nichts vorwärts!“ wird die dbb jugend nrw auch nächste Woche lautstark vertreten. Bei einer Großdemonstration vor dem Finanzministerium und dem Düsseldorfer Landtag am 10. Februar werden die Beschäftigten deutlich machen, dass die Forderungen der Gewerkschaften mehr als berechtigt sind. Nicht nur für den Geldbeutel – sondern auch für die Zukunftsfähigkeit des Öffentlichen Dienstes.

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