Was das Ehrenamt jetzt braucht – und was die Politik (noch) liefern muss
Die Bundesregierung will das Ehrenamt stärken – so steht es seit rund 200 Tagen im Koalitionsvertrag. Auch die dbb jugend nrw hat die Stärkung des Ehrenamts schon lange im Blick. „Wenn junge Menschen aufhören würden, sich in ihrer Freizeit für die Gesellschaft zu engagieren, würde in unserem Land vieles stillstehen“, mahnt die Vorsitzende des Verbandes, Nicole Schorn. Zeit also, einmal genau hinzuschauen.
Ehrenamt ist kein Freizeitspaß für zwischendurch. Es ist Verantwortung, Engagement, Haltung – und für viele junge Menschen im Öffentlichen Dienst ein ganz normaler Teil ihres Alltags. „Deshalb haben wir als dbb jugend nrw schon vor einer ganzen Weile klar gemacht, was sich ändern muss, damit Ehrenamt nicht zur Belastung, sondern zur Chance wird und ein Positionspapier dazu verfasst“, sagt Schorn.
Jetzt bewegt sich etwas: Die Bundesregierung hat einige Vorhaben zur Stärkung des Ehrenamts bereits beschlossen oder in Aussicht gestellt. Klingt gut – aber wie viel davon passt zu dem, was die dbb jugend nrw in ihrem Positionspapier fordert? Und was fehlt noch?
”Ehrenamt ist der Motor unserer Gesellschaft. Wir müssen die Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, bestmöglich unterstützen.
Nicole SchornVorsitzende dbb jugend nrw
Was bereits verbessert wurde:
Trotz der guten Nachrichten bleiben viele wichtige Punkte aus dem Positionspapier offen. Dazu zählt unter anderem:
In Summe zeige dies, dass trotz der Verbesserungen, die die Politik in Sachen Ehrenamt bereits erzielt habe, noch reichlich Luft nach oben sei. Darum werde der gewerkschaftliche Jugenddachverband seine Treffen im politischen Raum weiterhin nutzen, um diese Anliegen durchzusetzen. Schorn weiter: „Ehrenamt ist der Motor unserer Gesellschaft. Wir müssen die Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, bestmöglich unterstützen.“
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