Die Zahl der Angriffe auf Zugpersonal oder Einsatzkräfte von Polizei und Ordnungsämtern ist in Zeiten der Pandemie auf ein Rekordhoch geklettert. Was Außendienstkräfte erleben und was passieren muss, um die Situation zu verbessern.
Die Zahl der Angriffe auf Zugpersonal oder Einsatzkräfte von Polizei und Ordnungsämtern ist in Zeiten der Pandemie auf ein Rekordhoch geklettert. Was Außendienstkräfte erleben und was passieren muss, um die Situation zu verbessern.
Übelste Beleidigungen im Netz, Hassäußerungen in den Kommentarspalten – früher galt das Netz als rechtsfreier Raum. Das ist längst Geschichte. Auch für Beschäftigte im Öffentlichen Dienst gibt es inzwischen diverse Möglichkeiten, sich gegen anonyme Beschimpfungen zur Wehr zu setzen.
Siebzehn potenziell tödliche Angriffe auf Kommunalbeschäftigte mit Waffen oder Gegenständen listet die Stadt Köln in ihrem einzigartigen Meldesystem seit Januar 2019. Auf der Sicherheitskonferenz der dbb jugend nrw berichtete die Leiterin des Zentrums für Kriminalprävention und Sicherheit der Stadt über dieses System und wie es das Arbeiten für die Beschäftigten sicherer macht.
Lehrerinnen und Lehrer sind ebenso wie Schulleitungen in der Pandemiezeit häufiger als sonst Angriffen ausgesetzt. Das zeigt eine Forsa Umfrage, die der Verband Bildung und Erziehung in Auftrag gegeben hat. Das sind die Gründe dafür.
Bedrohung oder gar Körperverletzung – für viele Behördenbeschäftigte im In- und Außendienst ist dieses Problem allgegenwärtig. Wie aber dagegen vorgehen? Was kann man tun, um Mitarbeiter besser zu schützen? Eine gute Lösung für viele Behörden kommt aus Köln. Sie wird auf der 7. Sicherheitskonferenz der dbb jugend nrw vorgestellt.
Kommunen berichten von verbalen Konflikten und tätlichen Übergriffen auf ihre Mitarbeiter/innen, Ordnungskräfte und Polizisten werden gezielt angegriffen. Das Thema „Gewalt gegen Beschäftigte im Öffentlichen Dienst“ ist in Zeiten der Pandemie aktueller denn je und bekommt eine weitere Dimension: Auch im Netz kursieren Hetze und Gewalt. Zeit, etwas zu tun, findet die dbb jugend nrw.
Die Sicherheitskonferenz der dbb jugend nrw findet in diesem Jahr am Samstag, 28. August online als Video-Konferenz statt. Für den fachlichen Impuls stellt die Leiterin des Zentrums für Kriminalprävention und Sicherheit der Stadt Köln, Dolores Burkert, das Zentrale Melde- und Auskunftssystem bei Gefährdungen (ZeMAG) der Stadt vor. Wir freuen uns auf eure Anmeldungen!
Mehr Schutz vor Übergriffen sollen alle Beschäftigten in NRW durch eine Landesinitiative bekommen, die das Landeskabinett jetzt auf den Weg gebracht hat. Die dbb jugend nrw ist ein entscheidender Teil davon. Welche Rolle sie dabei spielt und was genau besser werden soll.
Bei einem Hausbesuch wird ein 47-jähriger Mitarbeiter der Kämmerei unvermittelt angegriffen und tödlich verletzt. Seit diesem Ereignis vor rund anderthalb Jahren hat die Stadt Köln mit Hochdruck an einer Idee gearbeitet, die dazu beitragen soll, die die Sicherheit der Beschäftigten zu erhöhen. Das Meldesystem, das daraus entstand, ist jetzt seit einem Jahr am Start – und einzigartig in Deutschland.
Was genau können Arbeitgeber dazu beitragen, um die Sicherheit ihrer Mitarbeiter am Arbeitsplatz zu erhöhen? Das aktuelle Handbuch der Bundesanstalt für Arbeitsschutz gibt einen Überblick und hilft als Nachschlagewerk dazu weiter. Hier erfahrt ihr, was genau darin zu finden ist und wo ihr es bekommen könnt.
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