Fluchtwege frei zu halten – das kann Leben retten. Wie schnell aus einem dafür in der Tür klemmenden Türkeil jedoch auch umgekehrt eine Falle werden kann, das konnten die Teilnehmenden der Sicherheitskonferenz der dbb jugend nrw erleben.
Fluchtwege frei zu halten – das kann Leben retten. Wie schnell aus einem dafür in der Tür klemmenden Türkeil jedoch auch umgekehrt eine Falle werden kann, das konnten die Teilnehmenden der Sicherheitskonferenz der dbb jugend nrw erleben.
Bespuckt, mit Fäkalien beworfen und oft mit ungutem Gefühl abends vor die Bürotür treten – solche Erlebnisse sind nicht weit weg. Sie passieren jeden Tag um uns herum an Arbeitsplätzen im Öffentlichen Dienst. Was konkret im Argen liegt, machte die 11. Sicherheitskonferenz der Deutschen Beamtenbund-Jugend NRW sichtbar.
In der Justiz gehört Gewalt zum Berufsalltag. Doch wer schützt eigentlich die, die täglich Recht und Ordnung sichern? Bei der ersten Sicherheitskonferenz im nordrhein-westfälischen Justizministerium wurde das zur zentralen Frage. Mitten drin: die dbb jugend nrw mit ihrer Expertise.
Null-Toleranz-Erklärungen gegen Gewalt, Sonderdezernate bei den Staatsanwaltschaften und bessere Schutzausrüstungen – es wird einiges für den Schutz öffentlich Beschäftigter getan. Dennoch bleibt die Zahl der Angriffe auf hohem Niveau. Beleidigung sei dabei oft nur die „Einstiegsdroge“ in die Gewaltkriminalität, sagt NRW-Justizminister Limbach bei der Sicherheitskonferenz der dbb jugend nrw.
„Ich weiß, wo du wohnst!“ – Solche Drohungen kennen auch junge Beschäftigte im Öffentlichen Dienst. Bei ihrer 10. Sicherheitskonferenz will die dbb jugend nrw zusammentragen, wie die Situation konkret in Nordrhein-Westfalen ist und mit NRW-Justizminister Limbach darüber sprechen, was die Justiz dem entgegenzusetzen versucht.
Die nächste Sicherheitskonferenz der dbb jugend nrw findet statt am Samstag, 24. August 2024 in Düsseldorf. Für den fachlichen Impuls hat die dbb jugend nrw einen besonderen Keynote Speaker gewinnen können: den Minister der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Benjamin Limbach.
Eigentlich sollte es nach Feierabend nur eine Pizza sein. Doch nachdem Name und Adresse gesagt waren, kam eine Antwort, mit der man nicht rechnet: „Ach, sind Sie das von der Ausländerbehörde?“ Schon ist das ungute Gefühl wieder da, denn Gewalt gegen Beschäftigte im Öffentlichen Dienst bleibt ein Riesenthema. Das zeigte sich bei der Sicherheitskonferenz der dbb jugend nrw unter Beteiligung von NRW-Innenminister Herbert Reul.
Beschäftigte im Öffentlichen Dienst bekommen ihre eigene Todesanzeige zugeschickt, es fliegen Gullideckel auf Polizisten, Klinikbeschäftigte werden bespuckt. „Das darf und will ich nicht hinnehmen“, kommentiert NRW-Innenminister Reul auf der 9. Sicherheitskonferenz der dbb jugend nrw. Wie der Innenminister den Problemen unaufhörlich steigenden Übergriffszahlen begegnen will, machte er bei dem Treffen in Düsseldorf deutlich.
Angriffe gegen Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr erreichen neue Höchststände. NRW-Innenminister Reul spricht bei der Vorstellung der aktuellen Polizeilichen Kriminalstatistik von einem Zehnjahreshoch. Ein alarmierendes Zeichen – genau vor der Sicherheitskonferenz der dbb jugend nrw am 18. März, an der Innenminister Reul als Keynote-Speaker teilnehmen wird.
Als die dbb jugend nrw die zunehmende Gewalt gegen öffentlich Bedienstete im Herbst 2013 erstmals zum Thema macht, sprechen erst wenige darüber. Mit dem Start ihrer Kampagne „Gefahrenzone Öffentlicher Dienst“ im April 2016 bringt die dbb jugend nrw das Thema in die große Öffentlichkeit. Nun ist ein weiterer wichtiger Akteur hinzugestoßen: die nordrhein-westfälische Landesregierung mit ihrem Landesprojekt #sicherimDienst. Drei Vertreter des Projekts waren jetzt zu Gast bei der Sicherheitskonferenz der dbb jugend nrw.
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