Fluchtwege frei zu halten – das kann Leben retten. Wie schnell aus einem dafür in der Tür klemmenden Türkeil jedoch auch umgekehrt eine Falle werden kann, das konnten die Teilnehmenden der Sicherheitskonferenz der dbb jugend nrw erleben.
Fluchtwege frei zu halten – das kann Leben retten. Wie schnell aus einem dafür in der Tür klemmenden Türkeil jedoch auch umgekehrt eine Falle werden kann, das konnten die Teilnehmenden der Sicherheitskonferenz der dbb jugend nrw erleben.
Bespuckt, mit Fäkalien beworfen und oft mit ungutem Gefühl abends vor die Bürotür treten – solche Erlebnisse sind nicht weit weg. Sie passieren jeden Tag um uns herum an Arbeitsplätzen im Öffentlichen Dienst. Was konkret im Argen liegt, machte die 11. Sicherheitskonferenz der Deutschen Beamtenbund-Jugend NRW sichtbar.
Mit einer rheinischen Wasserburg hatte die dbb jugend nrw für ihre Landesjugendausschuss-Tagung am vergangenen Wochenende eine ganz besondere Location ausgewählt. Über 50 engagierte Mitglieder folgten der Einladung und erlebten eine Veranstaltung, die auch inhaltlich einen starken Eindruck hinterließ. Und auch ein Schlossgeist hatte einen Auftritt.
In der Justiz gehört Gewalt zum Berufsalltag. Doch wer schützt eigentlich die, die täglich Recht und Ordnung sichern? Bei der ersten Sicherheitskonferenz im nordrhein-westfälischen Justizministerium wurde das zur zentralen Frage. Mitten drin: die dbb jugend nrw mit ihrer Expertise.
Ein dickes magenta Ausrufezeichen setzte die dbb jugend nrw am vergangenen Wochenende bei ihrer Herbst-Tagung in Duisburg. Über 50 Mitglieder aus ganz NRW und Gäste aus Hessen, Baden-Württemberg, Berlin sowie von DBB NRW und Landesjugendring erlebten zwei prall gefüllte Tage voller Gemeinschaft, Engagement und Begeisterung für gewerkschaftliche Jugendverbandsarbeit.
In einer großen Schritte-Challenge hatte die dbb jugend nrw ihre Mitglieder aufgerufen, im August 25 Tage lang täglich mindestens 7.000 Schritte zu laufen. Der Lohn – neben positiven Auswirkungen auf die Gesundheit: ein Sommerfest am See, gesponsort von der NÜRNBERGER. Am Ende lag das durchschnittliche Tagespensum noch deutlich darüber und die 86 Teilnehmer/innen liefen zusammen mal eben bis nach Japan.
Null-Toleranz-Erklärungen gegen Gewalt, Sonderdezernate bei den Staatsanwaltschaften und bessere Schutzausrüstungen – es wird einiges für den Schutz öffentlich Beschäftigter getan. Dennoch bleibt die Zahl der Angriffe auf hohem Niveau. Beleidigung sei dabei oft nur die „Einstiegsdroge“ in die Gewaltkriminalität, sagt NRW-Justizminister Limbach bei der Sicherheitskonferenz der dbb jugend nrw.
„Ich weiß, wo du wohnst!“ – Solche Drohungen kennen auch junge Beschäftigte im Öffentlichen Dienst. Bei ihrer 10. Sicherheitskonferenz will die dbb jugend nrw zusammentragen, wie die Situation konkret in Nordrhein-Westfalen ist und mit NRW-Justizminister Limbach darüber sprechen, was die Justiz dem entgegenzusetzen versucht.
Das hat alle unsere Erwartungen übertroffen: Nach 100 eingegangenen Anmeldungen für unsere diesjährige August-Aktion haben wir vorzeitig das Limit erreicht. Wahnsinn! Während wir unsere heiß gelaufenen Rechner kühlen und in Windeseile eure Trikots produzieren lassen, haben wir genug Zeit, um über die nächsten Schritte nachzudenken. Davon gibt es eine ganze Menge: 17.500.000 nämlich. In Worten: siebzehn Millionen fünfhunderttausend.
„Das schafft ihr nicht!“, sagt die NÜRNBERGER. „Das schaffen wir doch!“, sagen wir. Denn wir glauben an euch. 7.000 Schritte am Tag müssen wir im Durchschnitt sammeln vom 1.-25. August. Gewinnen wir die Wette, zahlt uns die NÜRNBERGER zur Belohnung ein Sommerfest. 40 Leute sind wir schon. Bist du auch dabei?
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